Direkt zum Inhalt
 

Geschäftsführung und Vorstand der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Von links: Jens J. Wischmann, Thilo Pahl, Dr. Rolf-Eugen König, Andreas Dornbracht und Michael Hilpert.

Digitalisierung hat Sanitärwirtschaft erfasst

19.11.2018

Die Sanitärwirtschaft in Deutschland stellt sich auf Strukturveränderungen und neue Herausforderungen ein.

Bei der Mitgliederversammlung der Vereinigung Deutsches Sanitärwirtschaft (VDS) wurden nicht nur die Entwicklungen der Vergangenheit betrachtet, sondern auch in die nahe Zukunft geblickt. Vorsitzender Andreas Dornbracht ruft dazu auf: "Die Branchenverbundenheit zu wahren und wo immer möglich neu zu beleben." Denn die Entwicklungen sind einerseits gleich, andererseits unterschiedlich. Das zeigt sich zum Beispiel, wenn man die letzten verfügbaren ifo-Prognosen betrachtet: die deutsche Sanitärbranche darf 2018 erneut mit einem Umsatzplus von nominal knapp 3 % auf 24,8 Mrd. Euro (nach 24,1 Mrd. Euro) rechnen. Die Verkaufserlöse im Inland seien daran mit 20,6 Mrd. Euro (20,1 Mrd. Euro) und die im Ausland mit 4,2 Mrd. Euro (4 Mrd. Euro) beteiligt.

Gegenwind bei Armaturen

Allerdings müsse man die positive Gesamtbetrachtung durchaus differenzieren. Während z. B. das Fachhandwerk konstant hohe Auslastungszahlen und Auftragsreichweiten melde, habe etwa die Armaturenindustrie inzwischen sogar mit leichtem Gegenwind zu kämpfen.
Dafür gebe es neben dem Fachkräftemangel noch eine Reihe weiterer Ursachen als Resultat „allgemeiner Marktveränderungen“. Aufgrund der zunehmenden weltpolitischen Unsicherheiten komme zudem mit Blick auf 2019 derzeit eine „gewisse konjunkturelle Skepsis“ auf.

Herausforderungen der Sanitärbranche

In seiner Rede weist Andreas Dornbracht noch auf weitere Herausforderungen der Sanitärbranche hin: So habe die Digitalisierung die Branche bei den in- und externen Abläufen, den Vertriebswegen und der Kommunikation mittlerweile „voll erfasst“. Auch Themen wie BIM, Vorfertigung, Qualifizierung und Nachwuchsgewinnung „betreffen alle Beteiligten und zwingen sie, sich umzustellen“. Verbände machten dabei keine Ausnahme. Deshalb habe man bei der VDS eine „Strategiediskussion“ angestoßen, um ihre Arbeit in einem „ständigen Prozess zu optimieren“. In der Mitgliederversammlung kristallisierte sich z. B. die Entwicklung von Vertriebswegszenarien als eine „zukunftsorientierte Aufgabe“ heraus.

Autor/in:
Bettina Kreuter
Werbung

Weiterführende Themen

Landesinnungsmeister KommR Alfred Laban, DI Hanspeter Meissl (130jähriges Firmenjubiläum), Landesinnungsmeister-Stv. Ing. MBA Franz Christian Hager
Aktuelles
29.10.2018

Beim oberösterreichischen Landesinnungstag standen die Unternehmer ganz im Mittelpunkt. Wer schon besonders lange im Geschäft ist, erhielt eine Auszeichnung.

Hansa stattet ein spannendes Wohnbauprojekt am Rosenhügel in Wien aus. Hier am Bild: die HansaTwen XL.
Sanitär
25.09.2018

Am Rosenhügel im Südwesten Wiens entsteht ein architektonisch anspruchsvolles Wohnprojekt. Da darf es auch in den Sanitärräumen nicht an Design fehlen. Hansa sorgt für die passenden Armaturen für ...

Aktuelles
10.09.2018

Gar nicht gut bestellt ist es heuer um Gebäudearmaturen. Das weiß der deutsche Fachverband Armaturen. Der Export geht zurück und auch in Deutschland ist die Nachfrage gering.

Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des deutschen ZVSHK, sieht Arbeitgeber und Politik in der Pflicht, wenn es um die Beschäftigung von Mitarbeitern aus dem Ausland geht.
Aktuelles
24.08.2018

Klare Worte findet Helmut Bramann, neuer Hauptgeschäftsführer des deutschen ZVSHK, wenn es um die Beschäftigung von Migranten geht. Arbeitgeber müssen bereit sein ...

Vertriebsleiter Michael Fürst bleibt nach wie vor Ansprechpartner für Österreich.
Sanitär
16.07.2018

Laut einer aktuellen Pressemeldung hat sich Dornbracht von Dieter Kraus, dem Salesdirektor für Österreich und Deutschland, getrennt. 

Werbung