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KMU können sich ihre Maßnahmen für ein betriebliches Energiemanagment fördern lassen.

Doppelt Geld sparen mit Energiemanagement

12.10.2018

Installationsbetriebe können nicht nur ihren Kunden helfen, Geld zu sparen. Mit dem richtigen betrieblichen Energiemanagement gibt es auch für KMU eine Förderung.

Ebenso wie in Haushalten oder Bürogebäuden finden sich auch in den Betriebsräumen von Klein- und Mittelbetrieben viele Möglichkeiten zum Energieeinsparen. Das beginnt beim Austausch energiefressender alter Geräte durch neue, ressourcenschonendere Geräte und reicht bis zu modernen Steuerungs- und Regelungstechniken bei der Lüftung, Kühlung und Heizung. „Durch ein betriebliches Energiemanagement fallen die Hot Spots des Energieverbrauchs rasch auf. Mit Hilfe einfacher Checklisten lassen sich Effizienz-Maßnahmen praxisnah umsetzen, und sehr viele der Maßnahmen rentieren sich sofort oder nach kurzer Zeit“, weiß Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Bis zu 50.000 Euro

Pro Betrieb gibt es bis zu 50.000 Euro, die Förderquote beträgt bis zu 50 Prozent der externen Kosten. Gefördert werden die externe Beratung zur Erstellung eines Energiemanagementsystems, Investitionen im Zusammenhang mit der Erfassung und Aufbereitung der energierelevanten Daten (Energiedatenmanagement) sowie Zertifizierungs- und Schulungskosten. Auch Aufrüstungen vorhandener Energiemanagementsysteme, z.B. vom Standard ISO 14.001 auf die neue Norm ISO 50.001, sind förderbar.

Rasch einreichen

Einreichungen sind so lange möglich, bis die Budgetmittel ausgeschöpft sind. Der WKÖ-Experte empfiehlt Interessenten, „Förderantrag rasch einzureichen, da die Mittel nur für eine begrenzte Zahl von Anträgen ausreichen.“ Abwicklungsstelle ist die austria wirtschaftsservice GmbH (aws).

Autor/in:
Bettina Kreuter
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