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Echte Sparefrohs bunkern ihr Geld nicht am Sparbuch

22.10.2018

Auch in diesem Jahr warnt Austria Email zum Weltspartag die Konsumenten vor falschen Erwartungen hinsichtlich möglicher Geldvermehrung am Sparbuch. Deutlich ertragreicher seien moderne Warmwasserspeicher oder eine sanierte Heizung. Denn diese sparen täglich Geld.

„Den Österreichern gehen Jahr für Jahr Milliardenwerte im Zins- und Inflationsnirvana verloren", so Austria Email-Vorstand Dr. Martin Hagleitner: „Am Sparbuch ist derzeit nur eines sicher, nämlich dass das Geld weniger wert wird.“ Das bestätigte zuletzt wieder der Allianz-Vermögensreport, der den Österreichern bei ihrer Geldanlage ein besonders schlechtes Zeugnis ausstellt. „Sichere und ertragreiche Geldanlagen – und Schutz vor steigenden Energiepreisen – findet man in der Weltsparwoche daher eher beim Installateur des Vertrauens als bei der Hausbank.

Sanierungsstau als umweltpolitische Großbaustelle

Ein durchschnittlicher österreichischer Haushalt gibt heute jährlich rund 3.000 Euro für Energie aus. Bis zu 90 Prozent davon sind im Wohnbereich auf Warmwasserbereitung und Heizung zurückzuführen. Der Start der Heizperiode steht unmittelbar bevor. „Hunderttausende veraltete Heizkessel auf dem technischen Standard der 1970er und 1980er-Jahre werden auch diesen Winter wieder unnötig Geld verbrennen und die Klimaerwärmung antreiben, während sich die Vermögenswerte auf den Sparbüchern in Luft auflösen. Der Sanierungsstau hat sich mittlerweile zur umweltpolitischen Großbaustelle entwickelt. Im Zuge der Umsetzung der Klimastrategie gibt es künftig die Chance auf gezielte Anreize für Private, außerdem soll eine Steuerreform den Förderdschungel lichten“, appelliert Hagleitner an die Bundesregierung und die Länder.

Allein von August 2017 bis 2018 sind die Energiepreise laut Energieagentur um 7,5 Prozent gestiegen, bei Heizöl sogar um 24,3 Prozent . Klar ist für Hagleitner daher: „Wer seine Ersparnisse in die eigene Wohnung investiert, erhöht neben dem Wert der Immobilie auch die persönliche Lebensqualität. Behaglichkeit daheim, Energiesparen, Umweltschutz und Versorgungssicherheit gehen dann Hand in Hand.“ Und wer die Möglichkeit hat eine Heizungswärmepumpe im Eigenheim zu installieren, kann diese in heißen Sommern auch zum Kühlen verwenden.

Autor/in:
Redaktion Gebäudeinstallation
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