Direkt zum Inhalt
 

Ing. Mag. Georg Trnka und DI Peter Traupmann präsentieren den aktuellen Heizkostenvergleich der Österreichischen Energieagentur.

Energieagentur prüft Heizsysteme

13.11.2018

Der Heizkostenvergleich der Österreichischen Energieagentur zeigt, welches Heizsystem bei den Kosten und bei den Auswirkungen auf die Umwelt vorne liegt.

Eines gleich vorweg: Fossile Energieträger konnten in keinem Bereich den 1. Platz belegen. Gefragt und effizient sind nachhaltige Heizsysteme. Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, meint:. „Das ist gut für die Umwelt, aber vor allem auch für das Budget der Hausbesitzer.“

In dem unabhängigen Vollkostenvergleich werden nicht nur die Brennstoffpreise, sondern alle anfallenden Kosten der Heizsysteme inklusive Investitions- sowie Wartungs- und Instandhaltungskosten einander gegenübergestellt. Außerdem analysiert die Österreichische Energieagentur die durch Heizsysteme verursachten CO2-Emissionen.
Berücksichtigt man die „Raus aus Öl“-Förderung, teilen sich die nachhaltigen und hocheffizienten Heizsysteme sogar die Top 3-Plätze der Rangliste. Öl-Brennwertsysteme befinden sich Traupmann zufolge bei einem charakteristischen Einfamilienhaus immer auf dem letzten Platz. Das gelte für die Vollkosten genauso wie für die reinen Energiekosten.

Refernzgebäude für Vergleich

Da Heizkosten nicht nur vom gewählten Heizungssystem, sondern auch maßgeblich von der thermischen Qualität des Gebäudes abhängig sind, wurde für den Heizkostenvergleich der Österreichischen Energieagentur ein für Österreich charakteristisches Einfamilienhaus („Referenzgebäude“) mit einer Wohnfläche von 118 m2 in einer thermisch unsanierten (Heizwärmebedarf 175 kWh/m2a), in einer thermisch sanierten (Heizwärmebedarf 60 kWh/m2a) und in einer Neubauvariante (Heizwärmebedarf45 kWh/m2a) definiert.
Die Auswahl der zu vergleichenden Heizsysteme erfolgte mit dem Fokus, den Stand der Technik – derzeit am häufigsten neu installierte Heizsysteme in Einfamilienhäusern in Österreich – abzubilden. Verglichen wurden: Fernwärme, Erdgas-Brennwert, Öl-Brennwert, Scheitholz, Pellets, Luft/Wasser-Wärmepumpe und Sole/Wasser-Wärmepumpe mit Erdsonde. Im Neubau liegt die Luft/Wasser-Wärmepumpe ganz klar vorne.

Autor/in:
Bettina Kreuter
Werbung

Weiterführende Themen

DI Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, über die Energieforschungsausgaben von Bund und Ländern.
Aktuelles
13.09.2018

Ein Großteil der Ausgaben entfällt auf die drei Bereich Energieeffizienz, Übertragung und Speicher sowie Erneuerbare Energieträger. Viel erhoffe man sich laut Österreichischer ...

Klima
04.09.2018

Noch etwas mehr als ein Monat, dann ist es soweit: Die Chillventa öffnet vom 16. bis 18. Oktober ihre Pforten im Messezentrum Nürnberg. Sie zieht zahlreiche ...

Beim Lokalaugenschein in Schwechat (NÖ): EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz; Schwechater Bürgermeisterin Karin Baier; LH-Stv. Stephan Pernkopf; Christian Huber, Braumeister der Region; Andreas Urban, Braumeister Schwechat
Heizung
07.08.2018

900 Wohneinheiten werden in den kommenden Jahren auf den ehemaligen Brauereigründen in Schwechat (NÖ) gebaut. EVN und Brau Union ...

Heizung
09.07.2018

Bei Stiebel Eltron wollte man es wissen: Wie geht es den Österreichern mit der Umsetzung der Energiewende. Bei einer Befragung unter 1.000 Österreichern zeigte sich, dass 69 Prozent nicht ...

Heizung
07.06.2018

Es ist ein Auf und Ab mit den Energiepreisen. Das zeigt der Energiepreisindex, der nun für März 2018 vorliegt. Zwar waren die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent teurer. Aber sie sanken ...

Werbung