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v.l.: WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller, Jörg Gerhardter und Andreas Köthe von Hubert Palfinger Technologies GmbH (Sieger in der Kategorie Luft aus Österreich), GCP-Präsident Christoph Leitl und Energy Globe-Initiator Wolfgang Neumann

Energy Globe Award: Ungewöhnliche Ideen für die Zukunt

18.11.2019

Beim heurigen Energy Globe Award zeigen innovative Unternehmen vor, wie sich in Zukunft Energie gewinnen lässt und wie man mit knappen Ressourcen umgeht.

Unter den Gewinnern des Energy Globe Awards ist auch ein österreichisches Unternehmen: In dem prämierten Projekt zeigt die Firma Hubert Palfinger Technologies GmbH, wie Energieverbrauch und Emissionen in der Schifffahrt reduziert werden können. Konkret handelt es sich um das weltweit erste automatische Rumpfbehandlungssystem zur Instandhaltung von Schiffsrümpfen, das eine Reihe von Vorteilen für die Umwelt mit sich bringt: Der Farbverbrauch sinkt gegenüber herkömmlichen Methoden um 20 Prozent, die CO2- und Luftschadstoffemissionen reduzieren sich um drei Prozent und die Reinigung ist einfacher. Dadurch reduzieren sich die Kosten um fast 50 Prozent. In Kombination mit einem direkten Absaugsystem wird für eine umweltfreundliche Entrostung und die Entfernung alter Beschichtungen mit der Abfall- und Abwassersammlung gesorgt.

Die Siegerprojekte

  • Ex aequo mit Palfinger wird die Stadt Espoo in der Kategorie Luft als Siegerprojekt ausgezeichnet. In Espoo, Austragungsort der Preisverleihung, wurden Public-Private-People-Partnerships mit dem Ziel gegründet, die Stadt bis 2030 klimaneutral zu machen.
  • Der Sieg in der Kategorie Erde ging an Bioestibas, die erste ökologische Paletten- und Plattenfabrik in Lateinamerika. Diese stellt aus landwirtschaftlichen Abfällen Paletten und Spanplatten her.
  • In einem nachhaltigen Vorzeigeprojekt aus England hat eine Großstadt den Busbetrieb auf elektrischen Antrieb umgestellt, was ihr den ersten Platz in der Kategorie Feuer brachte.
  • Der Sieg in der Kategorie Wasser geht an Marokko. Dort widmet sich ein Vorzeigeprojekt dem Thema Wassermangel und nutzt den Wassergehalt des Nebels, um bis zu 34 000 Liter pro Tag zu gewinnen.
  • In der Kategorie Jugend gewinnt ein Projekt, das den jungen Leuten eine gesunde Umwelt übergeben will und sie dabei mit modernen Kommunikationsformen anspricht, konkret mit einem kartenbasierten Projektmanagementtool für Umweltorganisationen und Greentech-Organisationen.
  • Die Sonderkategorie „Energy for All“ entscheidet ein Vorzeigeprojekt aus Indonesien für sich. Dabei werden ländliche Regionen mit Solarenergie versorgt, Schulen und Krankenhäuser sowie Wohnhäuser erhalten auf diese Weise Strom.

 

Autor/in:
Bettina Kreuter
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