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Der Fachkräftemangel wirkt sich negativ auf das Wirtschaftswachstum aus.

Fehlende Fachkräfte hemmen Wettbewerbsfähigkeit

05.05.2019

Der Fachkräftemangel habe laut Wirtschaftskammer negative Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit von einzelnen Unternehmen und dann der ganzen Wirtschaft.

Österreichweit fehlen 162.000 Fachkräfte, das bedeutet einen Wachstumsverlust von 2,5 Milliarden Euro beim Bruttoinlandsprodukt. Diese volkswirtschaftlichen Auswirkungen hat die TwinEconomics GmbH im Auftrag der WKÖ erhoben. Basierend auf der ibw-Hochrechnung vom Vorjahr, die einen Fachkräftebedarf, wurde der Wachstumseffekt errechnet. „Das heißt, wir lassen Wachstum liegen und das nicht ausgeschöpfte Fachkräfte-Potenzial kostet uns 2,5 Milliarden Euro im Jahr“, rechnet Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich.

Staat fehlen 967 Millionen Euro Steuern

Zusätzlich entgehen dem Staat Steuern und Abgaben. Würde man die Lücke schließen und den gesamten Bedarf der 162.000 Fachkräfte abdecken, hätte das laut Studie einen fiskalischen Effekt von 967 Millionen Euro.

Der WKÖ-Generalsekretär drängt daher auf Maßnahmen,  wie sie die Fachkräfteoffensive der Wirtschaftskammer vorsieht und die verschiedene Bereiche wie umfassende Qualifizierung oder Verbesserung bei der Arbeitskräftevermittlung umfasst. Kopf: „Das Arbeitskräftepotenzial in Österreich ist ungleich verteilt. Während die Arbeitslosigkeit in Wien hoch ist, herrscht im Westen Vollbeschäftigung. Hier brauchen wir noch mehr Anstrengungen in der überregionalen Vermittlung sowie noch mehr gezielte Aus- und Weiterbildung in den Betrieben.“

Autor/in:
Bettina Kreuter
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