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(vl): Josef Mathis (Verein „Zukunftsgemeinden), Franz Prettenthaler (JOANNEUM RESEARCH), Landesrat Johann Seitinger, Hans Hönnegger (Gemeinderat Seiersberg), Susanne Schneider (ODÖRFER Haustechnik GmbH), Michael Engelbogen (ODÖRFER Haustechnik GmbH), Wilhelm Himmel (Nachhaltigkeitskoordinator Land Steiermark), Robert Pichler (TBH Ingenieur GmbH) und Ernst Blaha (Fachausschuss Forum Wasserhygiene) beim energytalk Sommerfest 2016.

Gesunde Welt der Zukunft im Fokus beim Energytalk Sommerfest

07.07.2016

Am 6. Juli 2016 luden die Odörfer Haustechnik GmbH und die TBH Ingenieur GmbH zum Energytalk Sommerfest nach Seiersberg ein. Rund 150 Besucher diskutierten unter dem Motto „Gesunde Welt der Zukunft“  unter anderem über die Frage, wie Bürger verstärkt in die aktive Gestaltung der Zukunft eingebunden werden können.

Rund 150 Besucher folgten der Einladung zum energytalk Sommerfest.

Der bereits 26. Energytalk stand inhaltlich ganz im Zeichen innovativer Lösungen für eine gesunde Welt der Zukunft. „Um gesund in die Zukunft gehen zu können, müssen wir mit der Welt und ihren Ressourcen bewusster umgehen. Der Energytalk als Diskussionsplattform verbindet alle relevanten Elemente, die für eine gesunde Zukunft notwendig sind“, so die Veranstalter Robert Pichler, geschäftsführender Gesellschafter der TBH Ingenieur GmbH, und Susanne Schneider, geschäftsführende Gesellschafterin bei Odörfer. „Mithilfe dieser Veranstaltungsreihe transportieren wir Themen wie Energieeffizienz, Wohnkultur, Umwelt- und Ressourcenschonung, um das Bewusstsein der Menschen für eine gesunde Welt der Zukunft zu schärfen.“ Die fünf Redner des Abends spannten den thematischen Bogen von den Entwicklungen in der Steirischen Abfallwirtschaft und hygienegerechter Trinkwasserinstallationen über die Belebung von Ortskernen sowie Bürgerbeteiligung in der Baukultur hin zum Thema Ressourcenschonung und Klimawandel.

 

Von Geisterstädten bis Klimawandel

Die Umgebung in der wir leben trägt erheblich zu unserer persönlichen Gesundheit bei. Landesrat Johann Seitinger schilderte daher, welche Rolle die steirische Politik einnimmt, um „Geisterstädte“ zu vermeiden und Ortskerne neu zu beleben. Ein wichtiger Schritt zur „Ortskernwiederbelebung“ ist vor allem die Mobilisierung der betroffenen Bürger. „Die Menschen wollen wieder lebendige Ortszentren. Wenn wir hier ganzheitlich denken – in der Politik und in der Gesellschaft – dann können wir den Umkehrschub schaffen“, betonte Seitinger. Um die Einbindung der Bürger drehte sich auch der Vortrag von Josef Mathis, Obmann des Vereins „Zukunftsorte“, der berichtete, wie sich die Vorarlberger Gemeinde Zwischenwasser dank hoher Bürgerbeteiligung zur internationalen Vorbildgemeinde für Baukultur und Energie entwickelt hat. „Nur durch die aktive Beteiligung zahlreicher Gemeindebürger konnten wir so tolle Projekte auf die Beine stellen wie die erste solarbeheizte Schule Österreichs und eine der ersten Passivhauswohnanlagen des Landes“, so Mathis.

Neben den Themen Ortskernbelebung und Bürgerbeteiligung sprachen die weiteren Referenten über Abfallwirtschaft, Trinkwasserhygiene und Ressourcenschonung. Wilhelm Himmel, Nachhaltigkeitskoordinator des Landes Steiermark, gab in seiner Präsentation einen Überblick über die Entwicklung der Steirischen Abfallwirtschaft in den letzten 30 Jahren sowie einen Ausblick, was noch alles kommen wird: „Wir haben in der Steiermark das dichteste Netz von Altstoffsammelzentren in Österreich. Die Abfallsammelinfrastruktur wurde in den vergangenen Jahren stark ausgebaut. Nun geht es darum diese besser und effizienter zu nutzen.“ 

Ernst Blaha vom Fachausschuss Forum Wasserhygiene klärte in seinem Vortrag über die Gesundheitsrisiken von mit Legionellen verunreinigten Wasser auf. Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel, dennoch fehlt in der Gesellschaft noch das Bewusstsein, dass auch Wasser verderblich ist und somit unsere Gesundheit beeinflussen kann. Zum Abschluss stand der renommierte Umweltrisiko-Ökonom des JOANNEUM RESEARCH, Franz Prettenthaler in einem Interview zum Thema Ressourcenschonung und Klimaerwärmung Rede und Antwort.

 

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