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v.r.n.l.: WKÖ-Vizepräsident R. Schenz, die Vertreter der Preisträger-Unternehmen Bertsch Laska, Herz Armaturen und Starlinger & Co sowie WKÖ-Wirtschaftsdelegierter-Stellvertreterin L. Kronreif und WKÖ-Wirtschaftsdelegierter R. Thaler des AußenwirtschaftsCenters Almaty

Große Auszeichnung für Herz Armaturen

09.03.2020

Herz Armaturen darf sich über eine Auszeichnung freuen: In Tashkent wurde dem Österreichischen Unternehmen durch Richard Schenz, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), und dem für Zentralasien zuständigen WKÖ-Wirtschaftsdelegierten Rudolf Thaler der Silk Road Biz Award 2020 für herausragende Leistungen in Zentralasien übergeben. Darüber hinaus wurden mit Bertsch Laska und Starlinger & Co. noch zwei weitere heimische Betriebe honoriert.

Immer stärkerer Fokus auf Zentralasien

"Zentralasien rückt immer stärker in den Fokus der heimischen Exportwirtschaft“, freut sich der WKÖ-Wirtschaftsdelegierte Thaler. Die österreichischen Exporte in den Wachstumsmarkt Usbekistan übersprangen im vergangenen Jahr die Rekordmarke von 100 Millionen Euro. Nach Kasachstan ist Usbekistan die zweitwichtigste Exportdestination in Zentralasien. 

Akper Saryyev, Director Business Development bei Herz, freut sich über die Auszeichnung: "Kasachstan ist von zentraler Bedeutung für Herz – in Nur-Sultan ist unsere einzige Tochtergesellschaft im zentralasiatischen Raum angesiedelt, die gemeinsam mit lokalen Partnern sehr viele interessante und architektonisch zukunftsweisende Projekte in dieser Region betreut. Usbekistan mit aktuell über 33 Millionen Einwohnern – Tendenz steigend – ist vor allem in den Bereichen Infrastruktur und Wohnen ein sehr stark wachsender Markt. Kasachstan eröffnet mit seinen innovativen Städteprojekten viele neue Chancen – so wurde nach dem Bau der neuen Hauptstadt Nur-Sultan im Juni 2018 die Stadt Schymkent im Süden des Landes zu einer "Stadt nationaler Bedeutung“ erhoben – ein Garant für viele Investments. Wir freuen uns auf viele interessante Projekte in den kommenden Jahren."

Neben Herz Armaturen gewannen außerdem:

  • Bertsch Laska (Vorarlberg): Das Unternehmen nahm beim usbekischen Marktführer für Milchbearbeitung eine neue Käselinie mit einer Produktion von sieben Tonnen Käse pro Tag in Betrieb. Durch die Produktion verschiedener Käsesorten konnte der Betrieb die Marktführerschaft wesentlich ausbauen. Die Vorarlberger Bertsch Group ist neben modernen Fleischverarbeitungs-, Molkerei- und Käsereianlagen mit seinen Innovationen auch im internationalen Kraftwerksbau führend. Das Unternehmen ist auch in Kirgistan, Tadschikistan und Kasachstan erfolgreich.
     
  • Starlinger & Co (Wien): Der Betrieb wickelte im Vorjahr in Usbekistan den größten Einzelauftrag seiner Firmengeschichte und damit das größte Sackprojekt Zentralasiens ab. Der Kunde wird damit zum größten Hersteller von Verpackungsgewebe in Zentralasien. Für den Weltmarktführer Starlinger entwickelte sich Usbekistan zum stärksten Markt Zentralasiens. Mit Lieferungen nach Turkmenistan, Kasachstan, Usbekistan und erstmals nach Tadschikistan verspricht auch 2020 ein erfolgreiches Jahr zu werden.

“Das AußenwirtschaftsCenter Almaty wird auch 2021 Austro-Erfolgstorys in Zentralasien auf den roten Teppich holen und mit dem Silk Road Biz Award würdigen”, ermutigt Thaler zur Bewerbung für den Silk Road Biz Award 2021 bis 25. Dezember 2020.

Autor/in:
Redaktion Gebäudeinstallation
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