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Hagleitner baut weiter aus

01.05.2019

Mit dem Kauf des fast 60.000 mgroßen Högmooser Industrieparks und dem Bau eines neuen chemisch-technischen Werkes wächst die Hagleitner-Gruppe weiter.

Hans Georg Hagleitner, Ernst Brunner, Erich Schuster, Dr. Robert Krivanec, Mag. Helmut Reischenböck (v. l. n. r.)

Eines gleich vorweg: Der Stammsitz von Hagleitner bleibt Zell am See. Das Hygiene-Unternehmen wirkt hier auf 45.002 m2. Mit der Högmooser Nachbaradresse soll das Qualitätsversprechen weiter abgesichert werden. 104.257 m2 hat die Firma von nun an im Pinzgau insgesamt zur Verfügung. Beide Areale verbindet jeweils ein direkter Anschluss an die Westbahnstrecke. 

Der Industriepark erschließt sich aus sieben Grundstücken in Taxenbach-Högmoos, gemeinsam umfassen sie 59.255 m2. Die Liegenschaft gehörte vorher dem Raiffeisenverband Salzburg. Über den Kaufpreis wurde allseits Stillschweigen vereinbart.

Hagleitner braucht mehr Platz

Für Hagleitner handelt es sich um eine strategische Investition. Hierzu Ernst Brunner, Mitglied der Geschäftsleitung: „Die Hagleitner-Gruppe wächst zielbewusst. In den jüngsten fünf Jahren konnten wir unseren Umsatz um 49,6 Prozent steigern, zuletzt auf mehr als 125 Millionen Euro. Dieser Trend setzt sich fort. Deshalb errichten wir in Zell am See demnächst ein zweites chemisch-technisches Werk, im Mai findet der Spatenstich statt. Damit aber stoßen wir räumlich vor Ort an die Grenzen, das Platzangebot ist hier dann weitgehend ausgeschöpft.“

Commitment zu Österreich

Hagleitner zählt somit 27 Standorte – plus einen langfristig-strategischen. Das Unternehmen hat über 975 Beschäftigte, nicht weniger als 450 arbeiten in Zell am See. Inhaber und Geschäftsführer Hans Georg Hagleitner: „Unser Commitment zum Wirtschaftsstandort Österreich ist nachhaltig. Hier wird geforscht, hier wird entwickelt, hier wird produziert. In der Hagleitner Privatstiftung haben wir das fest verankert. Die Statuten zielen auf eine Win-win-Situation für alle ab: Wir stellen Qualität sicher und schaffen Wertschöpfung – Arbeitsplätze und Wachstum. Zugleich bleibt das Lebenswerk der Familie vor dem Zugriff durch Dritte geschützt.“

Autor/in:
Bettina Kreuter
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