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Kesselverband beeinsprucht Wiener Bauordnung

07.01.2019

Ende letzten Jahres hat die Wiener Stadtregierung in ihrer Neuversion zur Wiener Bauordnung unter anderem die gesetzlichen Rahmenbedingungen für ein Verbot von gasförmigen und flüssigen Brennstoffen geschaffen.

Damit nimmt diese Verordnung laut Dr. Elisabeth Berger von der Vereinigung Österreichischer Kessellieferanten dem heimischen Markt die Möglichkeit eines sanften Übergangs auf grünes Gas und Öl. Der VÖK habe laut Berger gemeinsam mit Bundesinnungsmeister KommR. Ing. Michael Mattes letztes Jahr erfolglos gegen diesen Passus interveniert. Holzbrennstoffe seien in Wien wegen der Feinstaubbelastung flächendeckend verboten, auch wenn der Feinstaub von Altfahrzeugen komme und nicht aus modernen Pelletsheizanlagen. Damit stehe laut dem VÖK entweder teure Fernwärme oder teilweise (dort, wo es technisch möglich ist) Wärmepumpen zur Verfügung. Fernwärme und Strom würde in Wien aber zum überwiegenden Teil aus Gas produziert, teilweise aus Holz und dann in Hochtemperaturnetzen transportiert.

Der VÖK ortet daher unter dem Deckmantel der Ökologie die Subventionierung zentralistischer und ineffizienter Strukturen. Bevor die Fernwärme weiter forciert wird, sollte laut Dr. Berger jedenfalls wie bei Strom und Gas eine Trennung von Leitungsbetreibern und Einspeisern stattfinden und damit die Möglichkeit des Wettbewerbs geschaffen werden.

Der VÖK fordert eine entsprechende Änderung des Begutachtungsentwurfes, um eine Monopolisierung des Wiener Wärmemarktes zu verhindern.

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