Direkt zum Inhalt
Das Digital Team Österreich stellt KMU Software für Home-Office zur Verfügung.

Kostenlose digitale Tools für KMU

17.04.2020

Unter dem Motto "Wirtschaft hilft Wirtschaft" werden kostenlose digitale Werkzeuge für KMU zu Verfügung gestellt. Das Digital Team Österreich zählt bereits 100 Mitglieder.

Drei Monate kostenfreier Zugang

Viele Unternehmen stellen in der aktuellen Corona-Krise auf Homeoffice um. Die notwendigen digitalen Werkzeuge sind bei zahlreichen Unternehmen jedoch nicht verfügbar. Auf Initiative von Digital- und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck wurde gemeinsam mit der Internet Offensive Österreich und fit4internet das Digital Team Österreich gegründet. Seit 16. März können sich Anbieter auf www.oesterreich.gv.at/kmu melden, um ihre digitalen Dienste kostenlos für Klein- und Mittelunternehmen anzubieten. Die Bestellung der Services erfolgt über die Website der jeweiligen Anbieter und ist drei Monate kostenfrei ohne jegliche Bindung.

"Bei der Bewältigung der Corona-Krise ist es mir wichtig dafür zu sorgen, dass unsere Unternehmen liquide bleiben und so Arbeitsplätze in Österreich gesichert werden. Darauf zielen all unsere Maßnahmen ab. Allen Unternehmen - die großen, mittleren und kleinen - leisten dabei maximale Unterstützung. Beim ‚Digital Team Österreich‘ unterstützen große Unternehmen die kleinen und mittleren Unternehmen, um mobiles Arbeiten zu ermöglichen", so die Digital- und Wirtschaftsministerin.

Binnen fünf Wochen haben sich 100 Unternehmen mit 113 verschiedenen Services gemeldet. Die Services werden in den Bereichen Videokonferenz und Online Meeting, Kommunikation und Zusammenarbeit, Cyber-Security, Internetzugang sowie digitale Aus- und Weiterbildung angeboten.

Arbeit von daheim erleichtern

"Wirtschaft hilft Wirtschaft. Das Angebot des Digital Team Österreich umfasst einen Maßnahmenmix, um Menschen die Arbeit von daheim zu erleichtern und gleichzeitig die Kinder von zuhause betreuen zu können. Mein großer Dank gilt den beteiligten engagierten Unternehmen aus der Digitalisierungsbranche", hält Schramböck fest.

Home-Office ist ein wirksames Mittel, um die physischen Kontakte und damit das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus so weit wie möglich zu reduzieren. "Unsere ausdrückliche Empfehlung ist weiterhin, wo immer es möglich ist, auf Home-Office und Teleworking zu setzen. Wir sind allen Unternehmerinnen und Unternehmern und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Dank verpflichtet, dass sie bis jetzt so tatkräftig an einer Eindämmung des Virus mitgeholfen haben. Lassen wir nun nicht locker! Jetzt gilt es weiterhin alles zu tun, um einen positiven Trend nicht zu gefährden", so Schramböck.

Alle Angebote des Digital Team Österreich und weitere Informationen findet man unter www.oesterreich.gv.at/kmu.

Autor/in:
Redaktion Gebäudeinstallation
Werbung

Weiterführende Themen

Neben der besseren Abseitzbarkeit von Arbeitszimmern, sollen auch Betriebsübergaben vereinfacht werden.
Aktuelles
04.03.2020

Die Bundesregierung hat sich im Regierungsprogramm dazu bekannt, die Rahmenbedingungen für KMU und Ein-Personen-Unternehmen (EPU) zu verbessern.

In den kommenden vier Jahren werden 20 Millionen Euro in das Förderprogramm "KMU Digital" investiert.
Aktuelles
25.02.2020

Das erfolgreiche Programm "KMU DIGITAL“ wird weiter ausgebaut. Das haben Bundesministerin Margarete Schramböck und WKÖ-Präsident Harald Mahrer bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben. In den ...

Der neue DIA-Leiter Andreas Tschas (Mitte) mit (von links) FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner, Minister Norbert Hofer, ­Ministerin Margarete Schramböck und FFG-Geschäfts­führerin Henrietta Egerth.
Aktuelles
25.02.2019

Die neue Digitalisierungsagentur stellte ihr Maßnahmenpaket vor.

KMU können sich ihre Maßnahmen für ein betriebliches Energiemanagment fördern lassen.
Aktuelles
12.10.2018

Installationsbetriebe können nicht nur ihren Kunden helfen, Geld zu sparen. Mit dem richtigen betrieblichen Energiemanagement gibt es auch für KMU eine Förderung.

Im Bild: Leopold Löschl, Martin Puaschitz, Martin Heimhilcher und Harald Wenisch präsentieren die neue Cyber-Security-Hotline der Wirtschaftskammer Wien
Aktuelles
14.05.2018

Besonders KMU sind gefährdet, wenn es um Cyberkriminalität geht. Die Wirtschaftskammer Wien reagiert darauf und besetzt eine eigene Notfallhotlinie Unter 0800 888 133 sind geschulte Mitarbeiter ...

Werbung