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Franz Titschenbacher, Georg Strasser und Lukas Schirnhofer

Lösung für Holzkraftwerke gefordert

16.10.2018

Heute, am 17. Oktober, ist der Bioenergy Day. Laut Österreichischem Biomasseverband könnte ab jetzt bis Jahresende - also 75 Tage lang - Österreich rein rechnerisch mit Bioenergie versorgt werden. Dies nahmen der Biomasseverband, der Bauernbund und über 300 Unternehmen und Insitutionen zum Anlass, um auf eine Lösung für Holkraftwerke zu pochen.

Weil die rechtlichen Rahmenbedingungen für Holzkraftwerke fehlen würden und sie keine Nachfolgetarife erhielten, müssten die ersten bereits schließen. "Für jedes zugesperrte Holzkraftwerk müssen entweder neue gebaut, Strom aus fossilen Energien produziert oder importiert werden", weiß Franz Titschenbacher, Präsident des Österreichischen Biomasseverbandes. Dabei macht er darauf aufmerksam, dass bei einer konsequenten Umsetzung der Klima- und Energieziele, in Zukunft sogar die Hälfte des Energiebedarfs eines Jahres mit Bioenergie abgedeckt werden könne.

Neben Bauernbund und Biomasseverband haben mehr als 300 Unternehmen und Insitutionen die Welser Erklärung zur Holzenergie unterschrieben. Darin werden die sechs wichtigsten Argumente zur energetischen Holznutzung aufgezählt. Welche das sind, darauf will man auch beim Tag der offenen Tür am 26. Oktober aufmerksam machen. Dann öffnen sich mehr als 60 Heizkraftwerke für interessierte Besucher. Hier sind die Standorte zu finden.

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