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Mehr Kostentransparenz

28.01.2013

Mit dem Excel-Tool von Dachgold können Solar­teure den Kunden nun ­genau sagen, wie viel billiger der PV-Strom im Vergleich zum Netzstrom ist.

Interessierte Kunden können ihn außerdem auch selbst bedienen und so die Kosten nachvollziehen. Mit dem Dachgold-Strompreisrechner soll gezeigt werden, dass die Netzparität (Kostengleichheit von Stromerzeugung und Netzpreis) im Haushaltsbereich bereits erlangt wurde, da bereits heute PV-Strompreise von unter 15 ct/kWh bis hin zu deutlich unter  10 ct/kWh möglich sind.

Elitewissen für Laien zugänglich gemacht
Waren LCOE-Berechnungen (Levelized Cost of Energy bzw. Gestehungskosten) bisher etwas für hochbezahlte Beratungsunternehmen und für Laien schwierig zu erstellen, ist es jetzt möglich, mit wenigen Klicks und über Infoboxen eine auf den ersten Blick kompliziert anmutende Formel schnell und einfach zu berechnen.

Neue Darstellungsmöglichkeit
Geläufige Renditerechner waren für Solarteure bisher eher unbrauchbar. Die Ergebnisse in Form von Renditen nach der Kapitalwertmethode waren einerseits für Nichtfinanzmathematiker schwer verständlich und wurden andererseits meist fehlinterpretiert. Ein IRR (Internal Rate of Return) von sechs Prozent ist nicht gleichzusetzen mit einem fix zu sechs Prozent verzinsten Sparbuch. Es kann mit wenigen Klicks ein direkter Vergleich zwischen den derzeitigen Stromkosten und den Kosten, die die Anlage pro kWh verursacht, erstellt werden. Gerade für Gewerbebetriebe ist es schwierig zu entscheiden, ob eine Photovoltaikanlage sinnvoll ist. Der Eigentümer braucht lediglich auf die Stromrechnung zu schauen. Liegen die Kosten über 12–13 ct/kWh, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass beim Strompreisrechner ein für ihn positives Ergebnis herauskommt.

[ www.dachgold.at ]

Autor/in:
Redaktion Gebäudeinstallation
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