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Nachfrage nach Thermotechnik steigt

17.06.2019

Bosch Österreich steigerte 2018 auch seinen Umsatz im Bereich Thermotechnik. 

Der Unternehmensbereich Energy and Building Technology entwickelte sich 2018 zur Zufriedenheit des Herstellers. Zu dieser Entwicklung hat insbesondere die sehr starke Nachfrage in Österreich nach Thermotechnik-Produkten von Buderus und Bosch beigetragen, wie zum Beispiel Wärmepumpen und Industrieheizkesseln.

Erfolgreiches Jahr

Für die Bosch-Gruppe in Österreich war 2018 ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Das Unternehmen steigerte den Umsatz in Österreich auf einen neuen Höchstwert von 1,36 Milliarden Euro. Das entspricht einer Umsatzsteigerung von 8,6 Prozent zu Vorjahr. „Aufgrund der erfreulichen lokalen Konjunkturentwicklung und der erfolgreichen Einführung innovativer Produkte am österreichischen Markt haben wir einen Rekordwert beim Umsatz erzielt. Alle Unternehmensbereiche trugen zur positiven Entwicklung bei“, informiert Dr. Klaus Peter Fouquet, Alleinvorstand der Robert Bosch AG und Repräsentant der Bosch-Gruppe in Österreich.

Parallel zum Umsatz ist auch die Zahl der Mitarbeiter bei Bosch in Österreich in 2018 um gut 140 auf rund 3.040 gestiegen. Der Personalaufbau erfolgte vor allem im Bereich Forschung und Entwicklung.

Standorte ab 2020 klimaneutral

Die Bosch-Gruppe erwartet 2019 global eine nur verhaltene wirtschaftliche Entwicklung. Trotz des schwierigen Umfeldes in für das Unternehmen wichtigen Branchen und Regionen rechnet Bosch für das laufende Jahr mit einem Umsatz leicht über Vorjahresniveau.

Ungeachtet der kurzfristigen Perspektiven verstärkt das Unternehmen seine Anstrengungen für den Klimaschutz und mehr Luftqualität. „Klimawandel ist keine Science-Fiction. Er findet real statt. Wollen wir das Pariser Klimaabkommen ernst nehmen, darf Klimaschutz nicht nur als langfristiges Fernziel verstanden werden. Er muss kurzfristig stattfinden“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, anlässlich der Bilanzpressekonferenz in Renningen. „Auch dem Wunsch der Menschen nach guter Luftqualität in Städten fühlen wir uns verpflichtet. Als Innovationsführer wollen wir technische Antworten auf ökologische Fragen liefern.“
Bosch intensiviert deshalb einerseits seine bereits erfolgreichen Anstrengungen zur CO2-Reduzierung. „Wir sind das erste große Industrieunternehmen, das das ehrgeizige Ziel der CO2-Neutralstellung in nur gut einem Jahr realisiert“, kündigte Denner an. „Alle 400 Bosch-Standorte rund um den Globus werden von 2020 an klimaneutral sein.“

 

Autor/in:
Redaktion Gebäudeinstallation
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