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Soviel CO2 spart der Umstieg von Ölheizungen auf erneuerbare Energien.

Neubau: Öl adé in NÖ

03.01.2019

Seit 1. Jänner ist der Einbau von Ölheizungen in niederösterreichischen Neubauten verboten.

700.000 Öl-Anlagen werden in Österreich noch betrieben, in Niederösterreich setzen 15 Prozent der Haushalte auf diese Heizform. Für Neubauten gelten seit dem Neujahrstag neue Regeln: Hier dürfen keine Ölheizungen mehr eingebaut werden. Für sie gibt es den ‚Raus aus Öl‘-Bonus von bis zu 5.000 Euro bei Sanierungen, in deren Rahmen auch ein Kesseltausch von Ölheizung auf ein alternatives Heizsystem durchgeführt wird. „Das ist ein ganz wichtiger Schritt für mehr saubere Energie", meint Bundesministerin Elisabeth Köstinger.

Weg zur Energiewende

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf ist überzeugt: „Wenn jemand neu baut, hat ein Ölkessel darin nichts mehr verloren, sie sind die größten Klimakiller. Mit dem Ölheizungsverbot in Neubauten gehen wir einen weiteren Schritt in der blau-gelben Energiewende und im Kampf gegen den Klimawandel."

Teures Heizen mit Öl

 "Öl ist nicht nur klimaschädlich, sondern auch teuer. Wenn man ein typisches Einfamilienhaus in Niederösterreich mit Öl beheizt, kostet das pro Heizsaison rund 2.390 Euro. Mit einer Pelletsheizung wären das nur 1.400 Euro, mit Erdwärme 1.050 Euro", zieht Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich, einen Heizkostenvergleich.

 

 
 

 

Autor/in:
Bettina Kreuter
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