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Nur noch zwei Millionen vom Handwerkerbonus im Fördertopf

06.07.2017

Der Run auf die letzten zwei Millionen hat begonnen. Der Erfolg Handwerkerbonus wird in den nächsten Wochen Geschichte sein, sobald der Fördertopf endgültig leer ist.

„Das heißt für alle, die ihren Wohnraum renovieren oder modernisieren: noch schnell die letzten freien Fördermittel sichern. Schade, dass dieses klare Signal zur Bekämpfung von Pfusch und Schwarzarbeit ein Ende finden soll“, betont Maria Smodics-Neumann, Obfrau vom Wiener Gewerbe und Handwerk.
 
Die österreichische Bundesregierung stellte für die Förderaktion „Handwerkerbonus“ von 2016 bis heute 38 Millionen Euro bereit. Nach Berechnungen der Bausparkassen löste das Arbeitsleistungen in Höhe von 220 Millionen Euro aus. Für das Gewerbe und Handwerk ist das ein deutliches Zeichen für den Erfolg der Förderung und gegen Pfusch. Vor allem für Klein- und Mittelbetriebe, deren Ergebnisse noch hinter der allgemeinen Konjunktur zurückbleiben, entscheidet jeder zusätzliche Auftrag, ob qualifizierte Mitarbeiter weiterbeschäftigt werden. „Der Handwerkerbonus hilft, die Beschäftigung in den Betrieben zu halten. Ganz logisch, dass wir seine Fortsetzung fordern“, stellt Smodics-Neumann klar.
 

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