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Erfreut über das hohe Interesse am 16. Solar- und Wärmepumpentag in Bregenz (von links): Frank Widmann (illwerke vkw), Wilhelm Schlader und Geschäftsführer Josef Burtscher (Energieinstitut Vorarlberg), Martin Seeberger (illwerke vkw), Energie-Landesrat Christian Gantner und illwerke-vkw-Vorstand Helmut Mennel.

Pro Einwohner 2,2 Quadratmeter Solarmodule

03.10.2018

Der 16. Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag in Bregenz zeigte es ganz deutlich: Im Ländle hat man die Nase europaweit vorne, wenn es um die Bereiche Wärmepumpen, thermischen Solaranlagen und Photovoltaikanlagen.

Aktuelle Zeiten beweisen, dass Vorarlberg beim Thema nachhaltige Energie im europäischen Spitzenfeld liegt: Der Marktanteil von Wärmepumpen bei Einfamilienhäusern liegt seit Jahren über 80 Prozent. Auch größere Wohnanlagen und Gewerbebetriebe nutzen die umweltfreundliche Heiztechnologie immer mehr. Bis Ende 2017 waren rund 300.000 m2 thermische Solaranlagen und 500.000 m2 Photovoltaikanlagen in Vorarlberg installiert. Das entspricht einer Fläche von insgesamt 2,2 m2 pro Einwohner.

Trend zu Photovoltaik

Der Trend geht dabei von der Solarthermie zur Photovoltaik, deren Preise deutlich gesunken sind. Von einem „Technologiewechsel“ spricht der Geschäftsführer des Energieinstituts, Josef Burtscher: „Der Wirkungsgrad thermischer Solaranlagen ist höher, dafür hat der erzeugte Strom einen höheren energetischen Wert.“

Förderung für Stromspeicher

„Jede Kilowattstunde aus Solarthermie, Photovoltaik und Wärmepumpen macht uns unabhängig und bringt uns einen Schritt näher Richtung Energieautonomie“, ost Energie-Landesrat Christian Gantner überzeugt. Heuer gibt es erstmals eine Förderung für 100 Stromspeicher für Photovoltaikanlagen.

 

Autor/in:
Bettina Kreuter
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