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Im Bild: Leopold Löschl, Martin Puaschitz, Martin Heimhilcher und Harald Wenisch präsentieren die neue Cyber-Security-Hotline der Wirtschaftskammer Wien

Schutz gegen Cyberpiraten

14.05.2018

Besonders KMU sind gefährdet, wenn es um Cyberkriminalität geht. Die Wirtschaftskammer Wien reagiert darauf und besetzt eine eigene Notfallhotlinie Unter 0800 888 133 sind geschulte Mitarbeiter rund um die Uhr erreichbar und helfen sofort. Bei Bedarf vermitteln sie Wiener IT-Experten, die rasch vor Ort sind.

Sollte ein Unternehmen dennoch Opfer einer Cyberattacke geworden sein, empfehlen die Experten eine umgehende Anzeige bei der Polizei. Doch damit es nicht soweit kommt, gibt es einige Tipps zur Vorsorge: „Die häufigsten Angriffswege sind E-Mail, Web-Browser, das Netzwerk, Social Engineering und nicht zu vergessen: Datenträger wie USB-Sticks“, weiß Harald Wenisch, IT-Sicherheitsexperte und Sprecher der der IT Security ExpertsGroup der Wirtschaftskammer.

Aufpassen bei Phishing-Attacken

Die zweit-häufigsten „Angriffswerkzeuge“ sind Betrug und Phishing. Cybercrime ist laut Wenisch üblicherweise wirtschaftlich motiviert, was natürlich Unternehmen zu den Hauptzielen mache. Besonders verwundbar sind KMU und Unternehmensbereiche wie die Personalabteilung und der Vertrieb. „Sie erhalten regelmäßig E-Mails von fremden Personen, sind gewöhnt unterschiedlichste Attachments zu öffnen und auf unbekannte Links zu klicken“, erläutert Wenisch.

Mitarbeiter sensibilisieren

Wie können sich Unternehmen schützen? Martin Puaschitz, Obmann der Fachgruppe UBIT Wien – Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie, empfiehlt: „Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter in Bezug auf Cyberattacken sensibilisieren. Natürlich sollte auch die verwendete Software, besonders Antivirenprogramme und Firerwalls, immer auf dem letzten Stand sein. Veraltete Software öffnet virtuellen Einbrechern Tür und Tor.“ Wichtig ist aus Sicht des IT-Obmanns auch regelmäßige Sicherheitskopien der Daten anzulegen und Software nur von vertrauenswürdigen Quellen herunter zu laden.

Autor/in:
Redaktion Gebäudeinstallation
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