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Schwankungen bei Energiepreisen

07.06.2018

Es ist ein Auf und Ab mit den Energiepreisen. Das zeigt der Energiepreisindex, der nun für März 2018 vorliegt. Zwar waren die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent teurer. Aber sie sanken im Vergleich zum Februar 2018.

Österreichs Haushalte zahlten im März 2018 um 0,3 % mehr für Energie als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. „Die allgemeine Teuerungsrate lag im Vergleichszeitraum bei einem Plus von 1,9 %. Damit hatte Energie einen preisdämpfenden Effekt“, erläuterte Herbert Lechner, wissenschaftlicher Leiter der Österreichischen Energieagentur, die Details zum aktuellen Energiepreisindex (EPI). „Der Anstieg der Erdölpreise lässt aber erwarten, dass Energie sehr rasch wieder zum Inflationstreiber wird“, so Lechner weiter. Im Vergleich zum Vormonat Februar fiel der Energiepreisindex um 0,6 Prozentpunkte und setzte damit seinen sinkenden Trend fort.

Hoher Preisanstieg bei Brennholz

Der Preis für Brennholz stieg im Vergleich zum Februar um 0,8 %. Im Jahresvergleich ist der Preis im März um 7,7 % gestiegen. Für Holzbriketts zeigte sich ein ähnliches Bild. Im Vergleich zum Februar ist der Preis um 0,6 % gestiegen, zum vorjährigen März ergab sich eine Steigerung von 5,6 %. Brennholz und Holzbriketts weisen seit Sommer 2017 einen steigenden Trend auf, während der Pelletspreis zuletzt leicht rückläufig war. Im Monatsvergleich ergab sich bei Pellets ein Minus von 0,4 %, im Jahresvergleich ein Plus von 0,6 %. Damit blieb die Preisentwicklung unter dem Wert der allgemeinen Teuerungsrate.

Heizöl um 3,1 Prozent teurer

Im Monatsvergleich ist der Heizölpreis im März um 0,3 % gesunken. Im Februar ging der Index gegenüber dem Vormonat noch um 3,6 % zurück. Im Jahresvergleich lag der Heizölindex im März um 3,1 % höher. Damit ist der Preisabstand höher als noch im Februar, als Heizöl um lediglich 0,5 % mehr als im Vorjahreszeitraum kostete.Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg der Preis von Fernwärme um 1,6 %. Der Vergleich zum Vormonat zeigte keine signifikante Veränderung (Steigerung von 0,1 %). Bei Strom gab es im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Preisrückgang von 0,4 %, bei Gas eine deutliche Reduktion um 5,9 %, die auf Netztarifsenkungen zurückzuführen ist. Im Monatsvergleich gab es keine Änderungen.

 

Autor/in:
Bettina Kreuter
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