Direkt zum Inhalt
Dank neuer Pauschalisierung: Finanzielle Entlastung für Kleinunternehmer

Seit 1. Jänner 2020: Finanzielle Entlastung für Kleinunternehmer

07.01.2020

Ein neues Pauschalisierungsmodell der Wirtschaftskammer Wien soll Kleinunternehmer steuerlich und administrativ entlasten. 2018 entwickelt, trat dieses Modell nun mit 1. Jänner 2020 in Kraft.

„Wir haben hart für diese Entlastung gekämpft und freuen uns, dass nun zigtausende Kleinunternehmer in ganz Österreich von dieser Entlastung profitieren werden“, erklärt Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck.

Anwenden können die neuen Pauschalierungen alle Kleinunternehmer, die nicht mehr als 35.000 Euro Umsatz pro Jahr erwirtschaften. Die Pauschalierungen vereinfachen den Verwaltungsaufwand massiv, weil Wareneingangsbuch und Anlagenkartei nicht mehr verpflichtend geführt werden müssen. Die Gewinnermittlung im Rahmen der Steuererklärung kann sich auf die Angabe der Branche und des Umsatzes beschränken. Wird auch in der Umsatzsteuer von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch gemacht, kann die Abgabe von Steuererklärungen im besten Fall vollständig unterbleiben. Pro Jahr könnten so bis zu 130.000 Steuererklärungen entfallen.

Die neue Pauschalierung bringt für die meisten Kleinunternehmer auch eine deutliche finanzielle Entlastung. Viele werden auf dieser Basis gar keine Einkommensteuer mehr bezahlen müssen. Die Pauschalierungen sind nicht verpflichtend anzuwenden; Betriebe, die wegen ihrer spezifischen Situation mit Einzelaufzeichnungen besser abschneiden, können dies auch weiterhin tun.

Autor/in:
Redaktion Gebäudeinstallation
Werbung

Weiterführende Themen

Aktuelles
08.09.2020

Die Obfrau der Sparte Handwerk und Gewerbe der WKÖ, Renate Scheichelbauer-Schuster, warnt vor einer dauerhaften Umsatzkrise: Falls sich die Konjunktur nicht beschleunigt, fehlen in der Sparte 11 ...

Für eigene Online-Shops können ab sofort Förderungen beantragt werden.
Aktuelles
08.09.2020

Im Rahmen der Digitalisierungsförderungen bietet das Ministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort ab sofort finanzielle Unterstützung im Bereich E-Commerce an.

10 Millionen Euro sollen laut Austrotherm in die Produktionsstandorte Purbach und Pinkafeld fließen.
Aktuelles
07.09.2020

Corona zum Trotz werden von Austrotherm heuer insgesamt 10 Millionen € in die beiden burgenländischen Produktionsstandorte Pinkafeld und Purbach investiert. 

Aktuelles
07.09.2020

Eine perfekte Gelegenheit, sich über den Status quo der Branche zu informieren, bietet der VIZ Trendkongress am 12. November in den Veranstaltungsräumlichkeiten „Bruno“ in Brunn am Gebirge.  

Sandra Hunke zeigt, wie einfach das neue Systemboard Nexsys installiert wird.
Sanitär
02.09.2020

Bewährtes Schulungsformat für Sanitär-Profis zeigt Möglichkeiten zur Rentabilitätssteigerung.

Werbung