Direkt zum Inhalt
Ist ein Smart Home echter Komfort- und Sicherheitsgewinn oder doch nur Spielerei für Techniknarren?

So schlau ist das Zuhause von morgen

08.01.2020

Das Badezimmer ist morgens beim Aufstehen schön warm, die Lieblingsmusik spielt, die Rollläden öffnen sich automatisch und auch der Kaffee wird bereits aufgebrüht. In einem Smart Home ist das nicht nur Zukunftsmusik, sondern bereits heute Realität.

Zahlreiche Smart Home-Hersteller drängen aktuell auf den Markt, mit mehr oder weniger nutzerfreundlichen und mehr oder weniger günstigen Lösungen. Aber was bedeutet ein intelligentes Zuhause in der Praxis? 

Fakt ist: Die Entwicklung im Bereich Smart Home hat in den vergangenen Jahren große und wichtige Fortschritte gemacht. Das Interesse wächst stetig – auch weil es inzwischen eine viel größere Auswahl als noch vor wenigen Jahren gibt. Hier liegt aber gleichzeitig noch eine große Herausforderung vor den Herstellern: Kunden sind häufig unsicher, für welches System sie sich entscheiden sollen. Sinnvoll ist es aus Kundensicht, auf offene Systeme mit einem von mehreren Herstellern unterstützten Standard zu setzen, die sich mit vielen Diensten und Endgeräten verbinden lassen. So bleibt man flexibel in der Auswahl der Smart Home-Komponenten.

Warum ein Smart Home?    
Es gibt verschiedene Gründe, weshalb Smart Home-Systeme gekauft werden. Die meisten lassen sich jedoch drei Hauptmotiven zuordnen. Eine Studie zeigt: 56 Prozent kaufen Smart Home-Produkte aus Gründen des Komforts (Funkschalter, automatisches Licht, Morgen- und Nachtmodus), 49 Prozent geht es um die Sicherheit ihrer vier Wände (smarte Alarmanlagen oder Anwesenheitssimulationen) und 38 Prozent möchten ihre Heiz- und Stromkosten reduzieren (intelligente Heizungen und Steckdosen). (Deloitte Smart Home Studie 2018)    
 

Welchen Nutzen bietet ein Smart Home?    
Dank der Vielzahl an unterschiedlichen verfügbaren Komponenten sind die Möglichkeiten unbegrenzt. Theoretisch. Denn die tägliche Bedienung muss sich einfach gestalten und Laien leicht von der Hand gehen. Es gibt aber auch hier eine erfreuliche Entwicklung: Denn Herstellern ist klar, dass ein Smart Home-System nur dann eine große Käuferschaft finden wird, wenn es einen intuitiven Ansatz bei Einrichtung und Bedienung verfolgt. Für einen großen Fortschritt sorgen hier zum Beispiel Sprachsteuerungen wie Amazon Echo, Google Assistant oder Siri von Apple. Sie erleichtern die Nutzung dank der einfachen Bedienung per Sprachbefehl deutlich. Auch die Apps zum Bedienen der Systeme werden immer besser und unterstützen bei der Einrichtung des intelligenten Zuhauses.    

Wie sieht es aus, das Smart Home der Zukunft? „Es wird vor allem einfach sein und sich immer weiter den Bedürfnissen der jeweiligen Nutzer anpassen“ meint Joachim Thelen, Vice President Product Management der deutschen devolo AG. Und weiter: „Dazu benötigt es ein flexibles System, das organisch mit seinem Besitzer wachsen kann – auch über unterschiedliche Lebensabschnitte hinweg. Zum Beispiel beim altersgerechten Wohnen.“

Eines scheint zumindest sicher: Der Markt nimmt langsam Fahrt auf. Home Control wird nach und nach Einzug in unser Zuhause halten. Dabei haben Smart Home-Systeme, die dem Käufer größtmögliche Zukunftssicherheit und vor allem eine einfache Bedienung bieten, gute Chancen, sich im Markt durchzusetzen.

 

Autor/in:
Redaktion Gebäudeinstallation
Werbung

Weiterführende Themen

Aktuelles
25.03.2020

Sie möchten die Printausgabe der GebäudeInstallation an Ihre Heimadresse geliefert bekommen, weil Ihr Gewerbebetrieb geschlossen hat? Kein Problem. 

Aktuelles
24.03.2020

Wie der KSV 1870 aktuell meldet, kommt es in Österreich zu einem deutlichen Rückgang bei den Unternehmensinsolvenzen.

WLAN-Sticks machen PCs und Notebooks fit für das schnelle WLAN AC mit Multi-User MIMO – sofern diese schon älteren Datums sind und die Technologien noch nicht unterstützen.
Multimedia
22.03.2020

Home Office ist das offizielle Gebot der Stunde. Jetzt gilt es die eigenen vier Wände bestmöglich zu vernetzen, damit nicht nur die berufliche Performance passt sondern gleichzeitig auch die ...

Heizung
21.03.2020

Das Klimaschutzministerium hat das Fördervolumen für die Kesseltauschaktion von fossil auf erneuerbar auf 100 Mio. Euro massiv aufgestockt.

Sanitär
20.03.2020

Nicht nur anlässlich des Welttrinkwassertages von letzter Woche stellen sich viele Menschen die Frage, wie es aktuell um das heimische Trinkwasser steht. Die Antwort gibt die Österreichische  ...

Werbung