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Bis zu 8.3000 neue Jobs könnten alleine durch den Solarwärme-Ausbau entstehen, wie eine Studie zeigt.

Solarwärme-Ausbau soll 8.300 Arbeitsplätze schaffen

19.10.2020

Eine Studie des Energieinstituts an der Johannes Kepler Universität Linz besagt, dass alleine der Ausbau der Solarwärme eine Vielzahl neuer Arbeitsplätze in Österreich schaffen würde.

Der durch COVID bedingte Wirtschaftseinbruch und die Klimakrise erfordern Strategien, die zur Lösung beider Probleme beitragen. Die Verknüpfung von Konjunktur- und Klimapolitik ist somit laut des Branchenverbandes Austria Solar unumgänglich. Wie diese Verknüpfung gelingen könnte, zeigt eine kürzlich präsentierte Studie.

Durch den Ausbau erneuerbarer Energien können laut dieser nämlich bis zu 100.000 Arbeitsplätze geschaffen werden können, wobei allein der Solarwärme-Ausbau 8.300 Arbeitsplätze sichern würde. "Mit 300 Millionen Euro pro Jahr Investition in Solarwärmeanlagen kann das Bruttoinlandsprodukt um 600 Millionen Euro gesteigert werden, ein gewaltiger Konsumimpuls in schwierigen Zeiten", so Roger Hackstock, Geschäftsführer von Austria Solar. Bei Solarwärme bleibt rund 70 Prozent der Wertschöpfung in Österreich, wie die Studie laut Austria Solar zeigt. Das würde Umsatz und Arbeitsplätze in heimischen Betrieben bedeuten.

Nächsten 10 Jahre entscheidend

"Die nächsten 10 Jahre werden entscheidend sein, um den Wärmemarkt zu transformieren und zu dekarbonisieren. Wir werden bis 2030 solarunterstützte Heizsysteme für Privathaushalte, Gewerbe und Industrie benötigen, da alle danach installierten neuen Systeme höchstwahrscheinlich auch 2050 noch in Betrieb sein werden“, erklärt Robert Kanduth, Obmann von Austria Solar. "In Österreich hat die Regierung mit dem Beschluss einer Klimamilliarde für die nächsten zwei Jahre samt einer Offensive für Solare Großanlagen bereits wichtige Weichen gestellt", so Robert Kanduth.

Autor/in:
Redaktion Gebäudeinstallation
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