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Vernetzt in die Zukunft

10.12.2018

Für mehr Sicherheit, Effizienz und Komfort sorgt Bosch im Bereich Energie- und Gebäudetechnik. Wie? Mit vernetzten Lösungen und künstlicher Intelligenz (KI).

Das Bild zeigt die videobasierte Branddetektion bei Bosch.

5,5 Milliarden Euro Umsatz und damit ein Plus von 2 Prozent gegenüber 2017 wird Bosch voraussichtlich mit diesen Lösungen erzielen. Das Unternehmen hat rund 13 Millionen internetfähige Geräte im Unternehmensbereich Energy and Building Technology verkauft: Von vernetzten Heiz-, Kühl- und Lüftungssystemen im Bürogebäude bis zu Smart Home-Anwendungen fürs eigene Zuhause. „Das Internet der Dinge ist und bleibt der entscheidende Treiber für unser Geschäft“, ist sich Dr. Stefan Hartung, Bosch-Geschäftsführer für Energie-und Gebäudetechnik, sicher.

80 Entwicklungsprojekte

Das Unternehmen investiert bis 2021 rund 300 Millionen Euro allein in den Ausbau seines Bosch Center for Artificial Intelligence (BCAI). Derzeit forschen im BCAI weltweit rund 170 Experten, perspektivisch soll die Zahl auf 400 steigen. Sie arbeiten an rund 80 Entwicklungsprojekten – vom automatisierten Fahren bis hin zu Anwendungen in Medizin und Industrie. Dabei ist Bosch nicht allein unterwegs, sondern auch mit akademischen Partnern, etwa den Universitäten Tübingen, Stuttgart und Amsterdam.

Beispiel aus der Praxis

In der Energie- und Gebäudetechnik können Vernetzung und KI zu mehr Sicherheit, Effizienz und Komfort beitragen. Ein Beispiel: Spezialkameras des Bereichs Building Technology erkennen Feuer über smarte Bildauswertung. Der direkte Kamerablick auf mögliche Gefahrensituationen detektiert Flammen oder Rauch binnen Sekunden – und damit noch schneller als herkömmliche Rauchmelder: Rauch muss nicht erst bis zur Decke gelangen, bevor ein Brand erkannt werden kann – ein entscheidender Zeitvorteil, um Schäden zu begrenzen und vielleicht auch Leben zu retten.

Autor/in:
Bettina Kreuter
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