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Wandhängende Wärmepumpe für Wohnungen

02.06.2020

Ab Juli ist die wandhängende Wärmepumpe "Geotherm Mini" von Vaillant in Österreich verfügbar. Sie wurde vor allem für den Heizungsmarkt in Ballungsräumen konzipiert.

(v.l.): DI Andreas Kahr, Leiter Heat Pump Business Development und Dr. Christian Herbinger, Geschäftsführer der Vaillant Group Austria

Die "Geotherm mini" Wärmepumpe ist äußerst platzsparend. Sie wird wie eine Kombitherme an der Wand montiert, funktioniert mit Strom und kommt ohne jegliche fossile Energie aus.
Unterschiedliche Systemlösungen erlauben Gerätekaskaden von bis zu 50 Wohnungen. Als klimafreundliche Wärmequelle erneuerbarer Umgebungswärme können z.B. Luft, Tiefensonden, Wasserbrunnen, Flächenkollektoren aller Art, aber auch eher untypische Wärmequellen wie etwa Niedertemperatur-Fernwärme und auch Abwärme aus industriellen Prozessen genutzt werden. 
„Immer mehr Planer und Besitzer von Mehrparteienhäusern zeigen Interesse an der nachhaltigen Geotherm mini Wärmepumpe“, so Dr. Christian Herbinger, Geschäftsführer der Vaillant Group Austria. Gerade Wohnungen in Mehrparteienhäusern können in Neubau und Sanierung durch den Einsatz der Geotherm mini erstmals mit zukunftsweisender, sauberer und nachhaltiger Wärmepumpentechnologie ausgestattet werden. „Mit unserer Marktneuheit können sie einen aktiven Beitrag für den Klimaschutz leisten“, so Herbinger weiter.
 

„Im Rahmen des Wohnbauprojekts, Elysium Garten‘ in Sieghartskirchen bei Tulln werden 62 Wohnungen mit der Geotherm mini ausgestattet“, sagt Franz Schweighofer, Geschäftsführer der Renewable Energy Systems GmbH und Planer der Energietechnik und Haustechnik von „Elysium Garten“. Die baurechtliche Genehmigung der hochwertigen Wohnhausanlage mit großzügigen Gartenanlagen sei bereits vorhanden und der Baubeginn ist für den kommenden Herbst angesetzt.
Anstelle der ursprünglich geplanten Tiefenbohrungen und großen Wärmepumpen sollen im „Elysium Garten“ Geotherm mini kombiniert mit Pufferspeichern und Luftwärmepumpen zum Einsatz kommen. Diese bringen das zirkulierende Wasser auf eine Vorlauftemperatur von 20° Celsius. Mit dem Wasser werden die Geräte in den Wohnungen versorgt. Diese übernehmen dann sowohl die Brauchwasseraufbereitung als auch die Heizung und Kühlung der Wohneinheiten. „Damit wird eine enorme Effizienz erzielt“, sagt Schweighofer. Ergänzt wird die Anlage auch noch durch eine Eigenstromanlage zur Gewinnung des benötigten Stroms. Gesteuert werden alle Anlagen über das RES ECDS Energiemanagementsystem, wodurch der Bedarf an Strom aus dem öffentlichen Netz auf ein Mindestmaß reduziert wird.

In Gebäuden mit mehreren Wohneinheiten eignet sich die neue Vaillant Wärmepumpe ideal zur energetischen Sanierung. Mit ihren kompakten Abmessungen ersetzt das Gerät veraltete Systeme schnell und unkompliziert. Diese in einzelnen Wohneinheiten installierten Wärmepumpen können an die erneuerbaren Energiequellen oder als Hybrid-Systeme angeschlossen werden.
Veraltete Heizsysteme großer Mehrparteiengebäude können damit wirtschaftlich auf ein besonders umweltfreundliches Heizsystem umgestellt werden.
Gerade in dicht verbauten Gebieten scheitern geplante Sanierungen von Mehrparteienhäusern mit Wärmepumpen-Technologie oftmals an der Größe der zu installierenden Anlagen, deren Geräuschentwicklung im Betrieb oder den dafür erforderlichen Umbauten. Hier kann das neue Vaillant Konzept seine Stärke voll ausspielen: Minimale Aufstellfläche im Außenbereich (1200*785*1260 mm) neben oder auf dem Haus und leiser Betrieb (<30dB(A)).
Mit nur einer Luft-Außeneinheit, der "Flexotherm Luft Wärmepumpe" mit einer Heizleistung von 17,4 kW können in Kombination mit den eingebauten Geotherm mini Wärmepumpen bis zu 15 Wohneinheiten versorgt werden.
www.vaillant.at

Autor/in:
Redaktion Gebäudeinstallation
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