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Wenn mit Bier geheizt wird

07.08.2018

900 Wohneinheiten werden in den kommenden Jahren auf den ehemaligen Brauereigründen in Schwechat (NÖ) gebaut. EVN und Brau Union Österreich haben sich für die Beheizung etwas Besonderes einfallen lassen. Geheizt wird mit Gärwärme aus dem Brauprozess.

Beim Lokalaugenschein in Schwechat (NÖ): EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz; Schwechater Bürgermeisterin Karin Baier; LH-Stv. Stephan Pernkopf; Christian Huber, Braumeister der Region; Andreas Urban, Braumeister Schwechat

Der Geschichte des neuen Wohnstandortes in Schwechat wird auch beim Beheizen Rechnung getragen: Gärwärme, die im Brauprozess entsteht, wird über eine Wärmepumpe zu nachhaltiger Naturwärme für die neuen Bewohner. „Wir freuen uns über die gelungene Kooperation, von der alle Partner, die Kunden und die Umwelt profitieren. Damit unterstützen wir die Brau Union Österreich bei ihrer Nachhaltigkeitsstrategie, nutzen sonst nicht verwendete Abwärme und bieten unseren Kunden ökologische Naturwärme aus der unmittelbaren Umgebung“, informiert EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz über das Brauwärmeprojekt.

Abwärme aus Brauprozess

„Mit diesem Energieversorgungskonzept wird unsere Abwärme aus dem Brauprozess der Brauerei Schwechat sinnvoll für Heizzwecke und Warmwasser der 900 Wohnungen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft genutzt und so eine CO2-Einsparung erzielt. Die Abwärme, die wir hier nutzen, ist keine klassische Abwärme aus einem industriellen Prozess, sondern Abwärme aus einem biologischen Prozess“, erklärt Christian Huber, Braumeister der Region.
 Für die Schwechater Bürgermeisterin Karin Baier stimmt dem zu und freut sich: „Unsere vorhandenen Ressourcen werden sinnvoll genutzt."

 

Autor/in:
Bettina Kreuter
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