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In der Würth Zentrale in Böheimkirchen wurde eine PV-Anlage in Betrieb genommen. Dadurch verringern sich die Jahres-Energiekosten um 50 Prozent.

Würth setzt auf Kraft der Sonne

09.09.2019

Im Zuge des Ausbaus der Würth Unternehmenszentrale in Böheimkirchen (NÖ) wurde auch eine Photovoltaik-Anlage installiert.

Bei der Inbetriebnahme der neuen Photovoltaik-Anlage: Alexander Schwab (Ökovolt), Bernd Kubinger (Würth), Alfred Wurmbrand (Würth), Johann Hell (Bürgermeister Böheimkirchen), Manuel Thaler (Ökovolt). Würth Zentrale: Würth Österreich ist seit 20 Jahren in

Die neue PV-Anlage bei Würth wurde kürzlich in Betrieb genommen.Seit April 2018 wird an einem weiteren Zubau des Zentrallagers samt Modernisierung der bestehenden Fördertechnik gearbeitet. Die Eröffnung des neuen Logistik-Zentrums findet im Dezember 2019 rechtzeitig zum 20-jährigen Standort-Jubiläum statt.

Im Zuge des Bauprojektes wurde auch die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage zur umweltfreundlichen Energiegewinnung beschlossen. Es ist die derzeit größte Eigenverbrauchsanlage Niederösterreichs mit einer Leistung von 730 kWp. 690.000 Euro hat Würth nach fast dreijähriger Planungsphase in das Projekt investiert. Mehrjährige Messergebnisse des Viertelstundenverbrauches der gesamten Liegenschaft wurden von Ökovolt Solartechnik ausgewertet, um die technische Auslegung zu berechnen. Mit einem maßgeschneiderten Finanzierungsmodell der Würth Leasing konnte auch die Förderung des Landes Niederösterreich (EFRE) genutzt werden.

50 Prozent weniger Jahres-Energiekosten

Gut 80 Prozent der Tagesenergie am Standort Böheimkirchen werden ab sofort selbst produziert. Dadurch verringern sich die Jahres-Energiekosten um circa 50 Prozent. Nicht benötigte Energie wird eingespeist und an Naturkraft als „grüner Strom“ verkauft. Würth Österreich Geschäftsführer Alfred Wurmbrand freut sich über den großen Schritt, den das Unternehmen in Richtung Nachhaltigkeit gemacht hat: „Durch die Photovoltaik-Anlage können wir eine CO2 Belastung der Umwelt von rund 320 Tonnen pro Jahr verhindern. Insgesamt werden wir in den Ausbau und die Modernisierung unserer Unternehmenszentrale in Böheimkirchen mehr als 20 Millionen Euro investieren und damit den Standort Niederösterreich auch für die Zukunft absichern.“

Autor/in:
Bettina Kreuter
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