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Zugang zu einer Toilette ist in vielen Teilen der Welt nicht selbstverständlich.

Zwei Milliarden Menschen suchen nach Toilette

25.11.2019

Über die Frage "Wo ist die Toilette?" denken Mitarbeiter von Lixil, auch Grohe gehört dazu, vor allem rund um den Welttoilettentag im November nach.

Zwei Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen. Ein Umstand, den Lixil bei einer eigenen Social-Media-Kampagne aufgreift. Das Problem ist so gravierend, dass die UN eine gleichberechtigte Sanitär- und Hygieneversorgung für alle bis 2030 zu einem ihrer Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) erklärt hat.

Als Teil Lixils eigener Nachhaltigkeitsziele, setzt sich der Konzern nun dafür ein, die Lebensgrundlage von 100 Millionen Menschen bis 2025 durch intensive Bemühungen im Bereich Hygiene und Sanitär zu verbessern. 

„Was 2016 mit einer einzigen inspirierenden Idee und einer Lösung namens SATO begann, hat sich heute zu einem eigenem internationalen und voll funktionsfähigen Sozialunternehmen entwickelt. Bisher konnten wir 15 Millionen Menschen den Zugang zu einer hygienischen Toilette ermöglicht haben", meint Jin Montesano, Chief Public Affairs Officer von LIXIL.

Das SATO-Toilettensystem – ursprünglich von einem Team von Ingenieuren der Lixil-Tochter American Standard entwickelt – bietet eine bezahlbare und richtungsweisende Option für diejenigen, die in Gebieten leben, die möglicherweise nie von einer Kanalisation erreicht werden. Dieses Geschäftsmodell ermöglicht zudem auch die Entstehung einer Sanitärwirtschaft. Bis Oktober 2019 wurden rund drei Millionen SATO-Toiletten in 27 Ländern in Asien, Afrika und Lateinamerika aufgestellt.

Das Sozialunternehmen SATO intensiviert auch seine unternehmerischen Initiativen: In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2020 (April-September 2019) lieferte SATO fast 420.000 Einheiten aus, die über ein Make-Sell-Use-Modell schätzungsweise 2,1 Millionen zusätzliche Menschen erreichten und zur Schaffung lokaler Arbeitsplätze beitrugen. Über Pilotprojekte, die in Indonesien und auf den Philippinen starten, wird das Portfolio stetig erweitert, um mehr Menschen zu erreichen, die eine sanitäre Grundversorgung benötigen.

 

Autor/in:
Redaktion Gebäudeinstallation
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