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 © Glaserei Eigenschink © Glaserei Eigenschink © Glaserei Eigenschink © Glaserei EigenschinkAuch Glasermeisterin Claudia Marton lieferte einen Teil der Schutzschilder. © Glaserei Eigenschink © Glaserei Eigenschink

1.500 Schutzverglasungen im Gemeinschaftsprojekt

06.05.2020

Die Gmünder Glaserei Thomas Eigenschink durfte rund 1.500 Büro-Arbeitsplätze in den niederösterreichischen Bezirkshauptmannschaften mit Schutzverglasungen gegen Coronaviren ausstatten. Ein Riesenauftrag. Die Lieferung und Montage wurde gemeinsam mit drei Glaserbetrieben und einer Tischlerei aus der Region in nur zwei Wochen abgewickelt.

„Uns freut, dass die Entscheidung auf ein hundertprozentig niederösterreichisches Produkt und auf ästhetisches, stabiles und pflegeleichtes Sicherheitsglas gefallen ist“, sagt Geschäftsführer Thomas Eigenschink. Innerhalb von zwei Wochen war der kurzfristig eingelangte Auftrag mit 1.500 Schutzverglasungen in drei verschiedenen Größen abgearbeitet. Ausgeführt wurden die Schutzschilder in ESG Float 6 mm, Kanten poliert, mit einer Durchreichöffnung an der Unterkante. Montiert wurden die Scheiben auf zwei Holzunterteilen mit Nut, in die die Schutzscheiben eingeklebt wurden.

„Ich hätte den Auftrag nie annehmen können, hätten sich meine Partnerunternehmen nicht spontan zur Mitarbeit bereit erklärt“, dankt Thomas Eigenschink seinen Kollegen, von denen er für jedes niederösterreichische Viertel einen an Bord holte. Die Büros im Waldviertel stattete die Glaserei Eigenschink selbst aus, im Weinviertel baute Glas Frank aus Mistelbach die Teile an Ort und Stelle zusammen, das Industrieviertel wurde von Glas Marton aus Hainfeld abgedeckt, und für die Bezirkshauptmannschaften im Mostviertel wurde der Amstettner Fachbetrieb Ertl Glas hinzugezogen.

Ertl Glas war auch für die Produktion der 1.500 Sicherheitsglasscheiben verantwortlich und lieferte diese innerhalb einer Woche nach Bestellung an die montierenden Betriebe aus. Die gut 3.000 Holzsockel steuerte die Tischlerei Fuchs aus Großwolfgers bei Weitra ebenfalls innerhalb von einer Woche bei.

„Alle Beteiligten haben unter Zeitdruck hohes Engagement und große Flexibilität gezeigt, der Zusammenhalt unter den niederösterreichischen Glasern ist wirklich großartig“, zollt Eigenschink seinen Partnerbetrieben Anerkennung. 

 

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