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BIAS-Sitzung in Oberösterreich

12.12.2012

Im Weissen Rössl am Wolfgangsee ... lässt es sich auch gut tagen. Das taten die Mitglieder des Bundes­innungsausschusses der Dachdecker, Glaser und Spengler anlässlich der jährlichen Herbst-Sitzung von 11. bis 12. Oktober.

Am ersten Tag des Sitzungs-Marathons fanden die nach Branchen getrennten Berufsgruppenausschuss-Sitzungen statt. Unter der Leitung vom Bundesinnungsmeister der Glaser KommR Helmut Mager wurde dabei über die verschiedenen Aktivitäten des letzten Halbjahrs gesprochen: Vom Glastechnik Award, der, dotiert mit 2.500 Euro, am 6. Juni in Kramsach vergeben wurde, vom heurigen Bundeslehrlingswettbewerb mit 13 Teilnehmern und zwei Glaserinnen auf den ersten beiden Plätzen. Außerdem fasste Helmut Mager die Ergebnisse des Round Table-Gesprächs zum Thema Versicherungsabrechnung zusammen (glas, Ausgabe 4/2012).

In der Normenarbeit vertreten zwei neue Fachleute die Glasbranche: Gerhard Keferböck und Michael Marte wurden vom Normeninstitut bestätigt. Beide haben bereits an Sitzungen teilgenommen.

Wenig zufrieden gab sich Mager mit den Statik-Schulungen. Wegen Teilnehmermangel mussten die ersten beiden Veranstaltungen im heurigen Jahr abgesagt werden. Auch die dritte war, vor allem von Glaserseite, schlecht besucht. „Das wichtige Thema Statik soll nun verstärkt in den Meisterkurs einfließen”, so der Innungsmeister.

Eine angeregte Diskussion um immer wieder auftretende gewerberechtliche Probleme mit dem metallverarbeitenden Gewerbe bildete den Abschluss des ersten Sitzungstages.

Den Abend verbrachte man dann gemeinsam mit den Dachdecker- und Spengler­kollegen. Im Rahmen eines Gala-Dinners wurden die Teilnehmer der diesjährigen Dach­decker- und Spengler-Bundeslehrlingswett­bewerbe geehrt, die untertags parallel zu den Sitzungen statt gefunden hatten.

Am nächsten Morgen, dem 12. Oktober, stand dann die gemeinsame Bundesinnungausschuss-Sitzung am Programm. Vor dem offiziellen Teil präsentierte Dr. Thomas Reischauer die Ergebnisse der Arbeitsgemeinschaft Image und Öffentlichkeitsarbeit mit anschließender Diskussion um eine gemeinsame, bundesweite Imagewerbung der drei Gewerbe.

Danach hieß der Bundesinnungsmeister der Dachdecker, Glaser und Spengler Othmar Berner noch einmal alle Kollegen herzlich willkommen. Es folgten die Berichte aus den einzelnen Branchen und unter dem Schlusspunkt „Allfälliges” in Anlehnung an die Diskussion um die Imagewerbung ein perfektes Abschluss-Statement von Dachdecker und Spengler-Lehrlingswart Wilhelm Strasser: „EIN Werbemittel ist kostengünstig und leicht umzusetzen – gute Lehrlinge!”.

Text: Birgit Tegtbauer

Autor/in:
Redaktion Glas
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