Direkt zum Inhalt

Der Glaskünstler Jack Ink bei Lobmeyr

13.08.2018

In den Ausstellungräumen der Firma Jos. Zahn & Co/Lobmeyr in Wien sind noch bis Anfang September die beeindruckenden Glasobjekte von Prof. Jack Ink zu sehen.

Jack Ink begann seine künstlerische Laufbahn als Assistent  des Gründers der internationalen Studioglasbewegung Harvey K. Littleton. Der Träger des Bayerischen Staatspreises und des Int. Coburger Glaspreises lebt seit 1975 in Österreich, und zwar in Tribuswinkel/NÖ. Jack Ink gründete die „Studioglas-Gruppe-Österreich“ und leitete das Glasstudio Franzensbad. Seine Werke sind in allen bedeutenden Glasmuseen der Welt vertreten.

Jack Ink erzählt: „Ich wuchs in der Nähe des Lake Erie auf, einem dieser immensen Wasserflächen, die Canada von den USA trennen. An einem einsamen Strand, die mächtigen Wellen beobachtend, die sich am Ufer brechen, konnte ich Abenteuer und tiefen Frieden finden. Ich wurde zufällig zum Künstler, weil ich gerne Schiffe und später den Ozean malte. Die Farben des Ozeans wechseln ständig – so wurde ich zu einem Meister der Farben beim Glasmachen und beim Malen …“. Die farbenprächtigen Objekte aus der reichen exotischen Fauna des Meeres stehen neben anspruchsvollen Dosen mit Deckel in lebhaften Farben und strukturierten Glasblöcken, jedes Einzelne ein Unikat von exquisiter Qualität. 

„Als Künstler hole ich meine Inspiration aus der Natur. Am Meer fand ich um 1980 meine erste Venus-Kamm Muschel und war sofort gefesselt. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon bekannt für meine von Muscheln inspirierten Kunstwerke, aber die Schönheit und Eleganz dieser Muschel überstiegen meine Vorstellung und Fertigkeiten. Erst im Jahr 2006 reifte in mir der Gedanke, eine monumentale Skulptur zu schaffen, um den Geist des Ozeans in einem Werk meines Schaffens zu zeigen. Meine Vision!“, erläutert der Künstler die Entstehungsgeschichte der überdimensionalen Venus-Kamm Muschel, die Teil der aktuellen Ausstellung ist. In der Entwicklungszeit von sieben Jahren entstanden die ca. 50  Platten und ca. 100 Hörner aus Glas und die Metallkonstruktion mit Innen-Beleuchtung. Um das Licht zu steuern, benützt der Künstler einen Dimmer mit neun Kanälen, um unterschiedliche Lichtstimmungen erzeugen zu können. Mit einer Höhe von 370 Zentimeter, einer Spannweite bis zu 200 Zentimeter und einem Gewicht von rund 230 Kilogramm entstand ein Meisterwerk an Inspiration.

Werbung

Weiterführende Themen

Aktuelles
13.08.2018

Lisec America ist ab sofort für den Vertrieb, die Installation und den Aftermarket-Service für zukünftige und bestehende Schraml Glasverarbeitungsmaschinen in Nordamerika zuständig. Bisher wurden ...

Das neue Sujet der niederösterreichischen Glaser, jetzt auf Baustellentafeln, Postern und Tragetaschen.
Markt & Menschen
13.08.2018

Im zweiten Jahr ihrer Image-Kampagne setzt die niederösterreichische Landesinnung der Glaser auf Radio- und Online-Werbung. Von April bis Juni sind 180 Radio-Spots im Radio gelaufen. Ein neuer ...

Horst Schraml ist weiterhin als Geschäftsführer seines ehemaligen Unternehmens tätig und zudem Leiter der Lisec Business Unit  „Bearbeiten”.
Markt & Menschen
13.08.2018

Im September 2016 hat Lisec die Schraml Glastechnik GmbH übernommen. Knapp zwei Jahre nach dem Deal haben wir Horst Schraml zu seinen Beweggründen, den damit verbundenen Veränderungen und ...

Markt & Menschen
13.08.2018

Beim diesjährigen Bundeslehrlingswettbewerb nahmen ungewöhnlich viele Glaserinnen teil. Und konnten sich durchsetzen. Zwei Frauen arbeiteten sich unter die besten Drei vor. 

Die teilweise mit einer speziellen Folie für visuelle Effekte ausgestatteten Gläser für das Shopping-Center PlusCity in Linz fertigte der Bogenglas-Spezialist Wenna. Insgesamt produzierte Wenna 2.000 laufende Meter Brüstungs- und Shopverglasungen, einen Großteil davon gebogen.
Werkstoff & Technik
13.08.2018

Die PlusCity in Pasching bei Linz ist nach der umfangreichen Erweiterung eines der drei größten Einkaufszentren Österreichs. Das helle, lichtdurchflutete Gebäude ist großzügig angelegt und von ...

Werbung