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HÖHEPUNKT DER SICHERHEIT

01.04.2019

BRANDSCHUTZVERGLASUNGEN IM FOKUS

Im Juli 2018 wurde der Umbau der Bergstation der neuen Bayerischen Seilbahn Zugspitze mit der Eröffnung des Gipfelrestaurants Panorama 2962 abgeschlossen. Das nach Plänen von Hasenauer. Architekten erweiterte Gebäude auf Deutschlands höchstem Berg erlaubt nun dank großzügiger Verglasung spektakuläre Panoramablicke. Die Höhe, die am Gipfel der Zugspitze herrschenden Witterungsbedingungen, geologische Faktoren und die Logistik stellten enorme Herausforderungen für das Projekt dar.

Das galt auch für den Transport der Brandschutzverglasungen von Vetrotech Saint-Gobain, die wie alle anderen Materialien, von einem Zwischenlager auf 1.200 Metern Höhe mit einer separaten Materialseilbahn auf die Baustelle transportiert werden mussten – und den Einbau der Verglasungen in der Bergstation. In der Station sorgen die 176 Quadratmeter „Contraflam“- Gläser in unterschiedlichen Aufbauten vor allem für Sicherheit in den Übergängen der einzelnen Nutzungsbereiche, sei es als Tür, Fenster oder als Brandschutzwand. Für Sicherheit sorgen sowohl im Restaurant als auch an den Aus- und Übergängen Brandschutzgläser „Contraflam 30“ als Verbundsicherheitsgläser „Stadip 66.2“ aus „SGG Planidur“ und „SGG Planitherm One“ und als geprüftes Einscheibensicherheitsgläser „SGG Securit-H“.

Einen starken ästhetischen Akzent setzen die als Parallelogramme gefertigten Verglasungen, die einen Blick aus dem Restaurant auf die Seilbahntechnik erlauben. Damit die Gläser den Transport auf rund 3.000 Metern Höhe unbeschadet überstehen konnten, wurden sie mit Ventilen versehen, die einen Druckausgleich ermöglichten, und die vor dem Einbau wieder entfernt wurden. Mit Hilfe der Hochleistungsverglasungen ist es gelungen, den Brandschutz in der Bergstation so zu realisieren, dass die gewünschte maximale Transparenz ihre Wirkung entfalten kann und die Verbindung zur Natur auf allen Ebenen erlebbar ist.

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