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3 Tipps zur digitalen Fitness

14.08.2018

Aus Feind mach Freund. Ratschläge des Beratungsunternehmens Michael Page, damit Sie von der „Digitalen Tranformation“ nicht überholt werden.

„Die Digitalisierung ist da und jetzt gilt es, das Beste daraus zu machen, denn sie ist keine kurzfristige Modeerscheinung“, sagt Christoph Trauttenberg, Direktor von Michael Page in Österreich.

Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollten sich rasch mit den technologischen Innovationen auseinandersetzen, lautet das Resümee der Trendanalyse „Future of Work“ von Michael Page. „Die Digitalisierung ist da und jetzt gilt es, das Beste daraus zu machen, denn sie ist keine kurzfristige Modeerscheinung“, erklärt Christoph Trauttenberg, Direktor von Michael Page, die Konsequenz aus dem Strukturwandel in Österreich. Innovationen werden wohl die aktuellen Arbeitsplätze nicht vollständig ersetzen, sicherlich aber diese ergänzen, optimieren und neu definieren. Die Zeiten sind vorbei, in denen Tabellenkalkulationen, Datenverarbeitung und die Beantwortung von Kundenanfragen notwendig sind. Diese Arbeiten werden durch Maschinen übernommen, sodass Arbeitnehmer mehr Zeit für komplexe Aufgabenstellungen haben, die den Faktor Mensch erfordern. Menschliche Fähigkeiten werden weiterhin das größte Kapital eines jeden Arbeitgebers sein. Trauttenberg geht davon aus, dass „der Schlüssel zur Bewältigung der digitalen Transformation nur in der Weiterbildung liegen kann. Die Arbeitnehmer müssen sich darauf einstellen, dass Roboter  Einfluss im Job erhalten und dass von ihnen digitale Empathie erwartet wird.“

Tipp 1: Lebenslanges Lernen

Der Wert formaler Bildung liegt nicht länger in der Aneignung von Wissen, sondern in der Weiterentwicklung des eigenen Lernvermögens. Für Mitarbeiter wird es daher notwendig sein, sich auf Basis einer breiten Palette an datengesteuerten, personalisierten Lernprogrammen in neue Themen einzuarbeiten. Von Arbeitgebern wiederum wird erwartet, dass sie Lernmethoden bereitstellen und die Aneignung neuer Qualifikationen vereinfachen. „Der bessere Zugang zu Wissen und ein kompetitiver Arbeitsmarkt machen eine fortlaufende persönliche Weiterbildung notwendig. Wir können davon ausgehen, dass Unternehmen kontinuierlich in die Fortbildung ihres Personals investieren und interne Karrierezentren einrichten werden, um Arbeitskräfte beim Wechsel zu neuen Funktionen und Positionen zu unterstützen“, sagt Trauttenberg.

Tipp 2: Auf Automatisierung vorbereiten

Arbeitnehmer auf gewerblichen Arbeitsplätzen mit sich wiederholenden Arbeitsvorgängen sollten sich auf die Folgen der Automatisierung einstellen. „Allerdings weisen jüngste Trends im Bereich KI (Künstliche Intelligenz), wie etwa Deep Learning und natürliche Spracherkennung darauf hin, dass künftig auch Büro-Jobs und kreative Berufsbilder ähnlich betroffen sein werden“, prognostiziert Trauttenberg. „Die Automatisierung durch innovative Robotik und KI beschränkt sich nicht allein auf Arbeitsplätze auf Einstiegsniveau.“ Zudem können wirtschaftliche Gewinne durch die Senkung der Arbeitszeit für routinemäßige Aufgaben und Dienstleistungen erzielt werden, die von Führungskräften ausgeführt werden.

Tipp 3: Persönliche Leistungsfähigkeit stärken

Die im Bereich KI erzielten Fortschritte werden Mitarbeiter im Kundenservice bei wiederkehrenden Aufgaben unterstützen und somit eine neue Generation von intelligenten Chatbots und automatisierten kundenorientierten Plattformen hervorbringen. Arbeitnehmer müssen damit rechnen, dass in einigen Fällen Einstiegspositionen durch intelligente KI-Lösungen ersetzt werden. „Die menschliche Einflussnahme wird aber ein unverzichtbarer Bestandteil bleiben, zumal sie für Kunden ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist, da sie den persönlichen Kontakt bevorzugen“, erklärt Trauttenberg.

Autor/in:
Redaktion Metall
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