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Abseits vom Alpinklischee

18.04.2013

Im neuen, großteils aus Holz konstruierten Gradonna Mountain Resort in Kals wurden mehr als 400 Aluelemente im Fenster-, Türen-, Fassaden- und Brandschutzbereich verbaut.

Bereits 2009 hatte die Firma Horst Idl Metallbau GmbH am Großglockner in 2620 m Höhe die Adler Lounge mit Aluminium-Glas-Konstruktionen ausgestattet. Im Dezember 2012 wurde nun das Gradonna Mountain Resort eröffnet. Es liegt direkt bei der Talstation jener Seilbahn, deren Bergstation die Adler Lounge ist. Chalets, Suiten, Hotelzimmer, Hallenbäder und große Wellnessbereiche – insgesamt mehr als 3000 m2 bieten den Gästen jeden nur denkbaren Komfort.

 
Das architektonische Konzept des Architektenteams Reitter-Strolz aus Innsbruck vermeidet bewusst jedes platte alpine Klischee und gibt den Gästen die Möglichkeit, zwischen einem der 41 Chalets mit Wellnessbereich oder dem Aufenthalt in einem 4-Sterne-Superior-Hotel zu wählen. Dabei wurde auf die Einbindung aller Bauten in die natürliche Umgebung größter Wert gelegt. Bodenständige Hölzer als Bau- und Ausstattungsmaterial unterstreichen diese Bemühungen.

Alle Einheiten sind so in die Landschaft integriert, dass sich von jedem Zimmer und von jeder Terrasse attraktive Ausblicke ergeben. Dadurch erhalten auch die großen Glasflächen der Fenster, Türen und Fassadenelemente eine besondere Bedeutung.

 

Elemente aus dem Baukasten
Für die Errichtung dieser Alu-Glas-Konstruktionen war die Horst Idl Metallbau GmbH aus Nußdorf-Debant verantwortlich. Mehr als 400 Elemente im Fenster-, Türen- Fassaden- und Brandschutzbereich wurden konstruiert und montiert. 

Bei der Montage lief alles wie am Schnürchen, erklärt Geschäftsführer Werner Idl schmunzelnd. Das ist allein schon wegen der großen Menge bemerkenswert. „400 Elemente waren zu montieren und alles hat perfekt geklappt“, so Idl. „Dafür ist wohl auch der hohe Qualitätsstandard der Hueck-Serien mitverantwortlich, mit denen sämtliche Anforderungen abgedeckt werden konnten.“

Für die hinterlüftete Fassade wurde die Serie Hueck Trigon 50 eingesetzt, die zahlreichen Fenster und Türen nutzen die hochwärmegedämmte Serie Hueck Lambda 77. Brandschutztüren wurden aus der Serie Hueck Lava konstruiert und schließlich fand noch die hochwärmegedämmte Hebe-Schiebe-Konstruktionen Volato M bei der Ausstattung der Lobby ihren Einsatz.

Probleme gab es dann doch noch. Aber damit musste der Kranführer fertigwerden, der den stärksten in Tirol verfügbaren Kran bereitstellen musste, um die fertigen Elemente perfekt platzieren zu können.

Horst Idl zeigte sich jedenfalls höchst zufrieden mit dem Ergebnis der intensiven Zusammenarbeit mit seinem Partner Hueck+Richter. „Ohne die Unterstützung meines Systemlieferanten hätten wir sicher nicht in so kurzer Zeit eine derartige Monsterarbeit bewältigen können.“ 
[red/Hueck+Richter]

Autor/in:
Redaktion Metall
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