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Verschränkung von Bestand und Neubau. Der das Gebäude umhüllende Metallscreen schafft eine Einheit.Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten der Aluminium-Profilsysteme10.000 Euro Preisgeld für die Gewinner Pichler & Traupmann Architekten ZT GmbHLobende Erwähnung: Wohn- und Geschäftshaus Raxstraße. ARTEC Architekten.Lobende Erwähnung: Landesberufsschule Bludenz. ARGE Bernardo Baden Architekten & ao-architekten.Lobende Erwähnung für die Landesberufsschule Bludenz der ARGE Bernardo Bader Architekten und ao-architekten aus Dornbirn. v.l.n.r. Marion Gruber (IG Architektur), Barbara Feller (Architekturstiftung Österreich), Michael Felder (ao-architekten), Josef Mähr (Bauprojektmanagement Land Vorarlberg), Harald Greger (AFI)Lobende Erwähnung: Science Park - Johannes Kepler Universität Linz. caramel architekten.Lobende Erwähnung für den Science Park der Johannes Kepler Universität in Linz der Caramel architekten zt gmbh. v.l.n.r. Marion Gruber (IG Architektur), Günter Katherl (caramel architekten), Christoph Horak (BIG), Barbara Feller (Architekturstiftung Österreich), Harald Greger (AFI)Lobende Erwähnung: Wohnbau Sonnwendviertel Wien. Delugan Meissl Associated Architects.

And the Winner is…

14.11.2014

Die Pichler & Traupmann Architekten ZT GmbH, Wien wurde für das Projekt Kultur Kongress Zentrum in Eisenstadt mit dem Aluminium-Architektur-Preis 2014 der Gemeinschaftsmarke Alu-Fenster ausgezeichnet. [Mit Fotogalerie]

Am 13. November wurden in der Wiener „Erste Lounge“ die Schleier gelüftet: Pichler & Traupmann Architekten bekamen für das Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt den alle zwei Jahre ausgeschriebenen Aluminium-Architektur-Preis 2014 verliehen. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird vom Aluminium-Fenster-Institut (AFI) in Zusammenarbeit mit der Architekturstiftung Österreich und der IG Architektur vergeben.

Das Siegerprojekt konnte sich gegen 41 weitere Einreichungen durchsetzen. Es überzeugte mit seiner Verschränkung von Bestand und Neubau. Neben den architektonischen Qualitäten, war auch der Aspekt des Stadtbaues entscheidend. So wird das Zentrum von Eisenstadt aufgewertet und eine ansprechende neue Nutzung dieses traditionellen Stadtteils geboten. Der das gesamte Gebäude umhüllende Metallscreen schafft eine Einheit, ohne in die bestehende Struktur substanziell einzugreifen. Die schimmernde Oberfläche, die sich je nach Tageszeit in unterschiedlichen Farbtönen präsentiert, erzeugt optisch reizvolle Effekte. Aluminium wird äußerst abwechslungsreich eingesetzt und zeigt die mannigfachen Nutzungsmöglichkeiten des Materials vorbildlich auf.

Hochklassige Einreichungen

Das Niveau der eingereichten Projekte war dieses Jahr besonders hoch. Neben dem Siegerprojekt wurden daher auch vier weitere Bauwerke vor den Vorhang geholt: Lobend erwähnt wurden die Landesberufsschule Bludenz der ARGE Bernardo Bader Architekten und ao-architekten aus Dornbirn, der Science Park der Johannes Kepler Universität in Linz der Caramel architekten zt gmbh aus Wien sowie das Wohn- und Geschäftshaus Raxstraße der ARTEC Architekten, Bettina Götz und Richard Manahl aus Wien und der Wohnbau Sonnwendviertel der Delugan Meissl Associated Architects aus Wien.

Hochkarätige Jury

Über die Preisvergabe entschied eine Jury aus namhaften Repräsentanten der österreichischen Architekturszene bestehend aus: Marion Gruber (IG Architektur), Iva Kovacic (TU Wien), Christian Kühn (Architekturstiftung Österreich), Stefan Marte (Marte.Marte Architekten, Preisträger Aluminium-Architektur-Preis 2012) und Andreas Renner (AFI).
Lebenszyklusbetrachtungen, Nachhaltigkeitskonzepte und Gebäudezertifizierungen waren bei der Beurteilung der eingereichten Projekte ebenso Kriterien, wie technische und ästhetische Aspekte inklusive qualitativ hochwertiger Oberflächenveredelung. Eingereicht werden konnten in Österreich ausgeführte Bauten, die nach dem 1. Jänner 2011 fertiggestellt wurden und bei denen überwiegend Aluminium-Profilsysteme (der Marken Hueck und Schüco) verwendet wurden, die die Gemeinschaftsmarke „Alu-Fenster“ führen.

Mut zur Farbe!

Vor der Preisverleihung hielt die Farbexpertin Pia Anna Buxbaum ein Plädoyer für den Mut zu mehr Farbe in der Architektur. Buxbaum sieht Farben als Raum erzeugende Elemente und emotionale Dimension in der Architektur. „Farben geben Orientierung. Schon zwei Farben erzeugen Atmosphäre“, so die Expertin. „Farbe ist ein kraftvolles Mittel, Gebäude zu gestalten.“ [red/afi]

Autor/in:
Redaktion Metall
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