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Der neue Drehkipp-Beschlag „Roto NX“ bringt Wirtschaftlichkeit in Serie.

Applaus für neuen Drehkipp-Beschlag

30.05.2018

Kunden bewerten den Nutzen des universellen Drehkipp-Beschlagsystems „Roto NX“.

Geschäftsführer Roland Farka von der Farkalux Fenster- & Elementbau GmbH in Kematen zeigt sich u. a. vom Hochdornmaßgetriebe mit „EasyMix“-System für die schraubenlose Montage von Schloss und Getriebekasten auf den Stulp beeindruckt.
Starken Zuspruch bekam das „TiltSafe“-Fenster. Es sorgt für eine Einbruchhemmung gemäß RC 2 in mechanischer bzw. elektrischer Ausführung bei Fenstern in Kippstellung.
4 Vorteile von Roto NX

Wirtschaftlichkeit. Das System garantiere eine einfache und schnelle Montage in der Fertigung sowie beim Einbau. Außerdem reduziere es den Lager- und Logistikaufwand erheblich. Das spare Zeit und Geld.
Sicherheit in mehrfacher Hinsicht. Erstens sorgten neue Komponenten für erweiterten Einbruchschutz, z. B. durch eine RC 2-gemäße Kippstellung. Zweitens werde die Verarbeitung sicherer, weil etwa höhere Traglasten bereits in der Standardausführung möglich seien. Drittens schaffe auch die umfassende Sortimentsbreite und -tiefe ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Entscheidungssicherheit.
Komfort. Zum einen punkte das System durch leichte Handhabung und dauerhafte Funktionsfähigkeit. Zum anderen verbessere es den Wohnkomfort, z. B. durch optimierte Lüftungseigenschaften und eine problemlose Integration in die Hausautomation.
Design. z.B. kaschierende Abdeckkappen, ästhetische Pulverbeschichtungen und von Axerbändern verdeckte Schrauben. Zudem ermöglichen hohe Traglasten eine moderne Raumgestaltung mit großen Glasflächen.

Die Nürnberger „Fensterbau Frontale“ im Frühjahr 2018 war genau die passende internationale Premierenbühne für die im Herbst 2017 vorgestellte neue Beschlagsystem-Generation „Roto NX“ für Fenster und Fenstertüren. Diese neue Drehkipp-Beschlagserie verbindet Elemente der bewährten „NT“-Serie mit neuen bzw. erheblich optimierten Baugruppen. In Nürnberg stellte sich der Hersteller dem Votum des Fachpublikums, und der wichtige Stimmungs- und Akzeptanztest sei per saldo „überaus positiv“ verlaufen, meldete Roto bereits direkt nach der Nürnberger Präsentation.

Zwei Monate später konkretisierte Roto die generelle Bilanz mit Meinungen von Kunden aus dem Geschäftsgebiet Zentraleuropa, die sich in Nürnberg über „Roto NX“ informiert hatten. Für Rotos Zentraleuropa-Geschäftsführer Volker Fitschen spiegelt die Bandbreite der Aussagen die individuellen Schwerpunkte der Gesprächspartner ebenso wider wie die Vielfalt des umfassenden Beschlagprogrammes: „Jeder Kunde definiert den für ihn relevanten Praxisnutzen anders. Genau das macht die Stärke unseres neuen Portfolios aus.“

Schnelle Umstellung

Für die Fenstertechnik Brand GmbH mit Hauptsitz im thüringischen Creuzburg-Ifta sind gerade Alleinstellungsmerkmale zur Profilierung bei Endkunden wichtig. „Wir haben immer den Anspruch, uns und unsere Produkte permanent weiterzuentwickeln“, betont Geschäftsführer Tobias Voigt. Dazu trage u. a. das „TiltSafe“-Fenster, das eine Einbruchhemmung gemäß RC 2 in mechanischer bzw. elektrischer Ausführung bei Fenstern in Kippstellung erlaube, wesentlich bei. Um Endkunden begeistern zu können, muss nach Auffassung von Geschäftsführerin Birgit Brand außerdem die Optik überzeugen. Auch das sei bei der neuen Drehkipp-Serie der Fall.

Mit der Umstellung der Fertigung auf „Roto NX“ will das Unternehmen mit seinen insgesamt rund 200 Mitarbeitern „so schnell wie möglich beginnen“. Brand begründet das mit der „hohen Kompatibilität“ der Komponenten mit den Bauteilen des bisher eingesetzten „NT“-Sortimentes. Dadurch könne man den Wechsel relativ leicht realisieren. Das Programm erweise sich daher als „sehr verarbeiterfreundlich“. Seine Vorzüge in puncto „Wirtschaftlichkeit“ und „Sicherheit“ stuft der Hersteller von Kunststoff- und Alu-Fenstern denn auch als „entscheidend“ ein. Bei den neuen Baugruppen lobt Voigt neben „TiltSafe“ besonders das Stulpflügelgetriebe Plus.

Kunden integriert

Bei seinem „sehr positiven“ Gesamteindruck hebt Roland Farka das Hochdornmaßgetriebe mit „EasyMix“-System für die schraubenlose Montage von Schloss und Getriebekasten auf den Stulp hervor. Zum einen weist der Geschäftsführer der Farkalux Fenster- & Elementbau GmbH im Tiroler Kematen auf die daraus resultierenden Vorteile der schlanken Lagerhaltung und der einfacheren Handhabung eines Getriebetausches hin. Zum anderen freut er sich über die praktische Umsetzung dieser Entwicklung, die Roto schon zur „Fensterbau Frontale“ 2016 mit Kunden im „Haus der Ideen“ diskutiert habe. Bereits damals sei er davon überzeugt gewesen. Das Ergebnis bestätige, dass der Industriepartner Roto seine Kunden wirklich integriere.

Gute Noten verdienten darüber hinaus die Bandseite P für Kunststofffenster bis 150 kg Flügelgewicht, das Stulpflügelgetriebe Plus und die Niveauschaltsperre. Auch von der „TiltSafe“-Innovation ist der Chef des Fensterproduzenten mit seinen etwa 60 Beschäftigten generell angetan. Da es aber in Tirol relativ wenig Einbrüche gebe, sei der konkrete Nutzen für das Unternehmen aktuell eher gering. Dennoch verfüge das Sicherheitsthema über ein erhebliches Potenzial. Insgesamt attestiert Farka der nächsten Drehkipp-Generation den von Roto angekündigten „erneut prägenden“ Charakter in der Branche.

Professionelle Einigkeit

Volker Fitschen bringt das Resümee der Kundeninterviews so auf den Punkt: „Das positive Feedback bestätigt unseres Erachtens gerade wegen der vielfältigen individuellen Facetten, dass ‚Roto NX‘ für unsere Partner ein großer markt- und nachfragegerechter Fortschritt ist. Nun heißt es, ihn gemeinsam zu etablieren und zu forcieren.“ So unterschiedlich die generellen Anforderungen der befragten Verarbeiter-Profis an ein innovatives Drehkipp-Beschlagsystem gewesen seien, so einhellig hätten sie betont, dass das neue Roto-Flaggschiff die jeweiligen Kriterien „voll und ganz“ erfülle. „Mehr Ansporn geht fast nicht“, freut sich der Geschäftsführer Zentraleuropa.

Siehe auch METALL-Artikel: Drehkipp reloaded

Autor/in:
Redaktion Metall
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