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Die Gesellschafter der Firma ASTAM: Martin Schlacher, Alfred Jandl, Andreas Schlacher, Alexandra Stückler, Andreas Jandl und Klaus Schneider (rechts

Astam-Firmenjubiläum: Solides Wachstum seit 30 Jahren

21.05.2019

Firmenportrait. Der Kärntner Stahlbauer Astam, der vor 30 Jahren in einer ehemaligen Farbenfabrik in Wolfsberg startete, hat sich mittlerweile zu einem der führenden Betriebe der Branche entwickelt.

ittlerweile 30 Jahre ist es her, dass sich Klaus Schneider, Alfred Jandl und Herbert Schlacher zusammengeschlossen haben, um einer Idee Raum zu geben. Damit war die Firma „Allgemeine Stahl-, Anlagen- und Maschinenbau GesmbH“, kurz Astam, geboren. Das Unternehmen beschäftigt sich seit seiner Gründung vorrangig mit der Fertigung von hochwertigen Komponenten im Anlagen- und Maschinenbau sowie mit der Produktion und Montage von Krananlagen. Neben der Produktion werden auch die Technik und Konstruktion stetig aufgerüstet. Seit jeher bestrebt, sich stetig weiterzuentwickeln, beschäftigt das Unternehmen heute 80 Mitarbeiter – zehn davon sind Lehrlinge – und produziert auf einer Produktionsfläche von über 4.800 Quadratmetern. Zudem war man der erste nach EN ISO 9001 zertifizierte Betrieb im Lavanttal und verfügt über hochqualifizierte Schweißnachweise im Stahl- und Schienenfahrzeugbau.

Kräftige Investitionen über die Jahre

Damit man mit der stetig wachsenden Produktion und den Anforderungen an diese mithalten konnte, wurden seit der Firmengründung rund sechs Millionen Euro investiert. Große Meilensteine am Weg zum heutigen Erscheinungsbild waren unter anderem der Umzug in die neue Betriebsstätte in St. Jakob bei St. Andrä im Jahr 1990, wo man am Betriebsgelände der Firma Lackner ideale Voraussetzungen fand. Sofort wurde damals mit der Umsetzung der ersten Ausbaustufe begonnen: Der Errichtung einer neuen Produktionshalle, die ein Jahr später eröffnet wurde. 2002 erfolgte mit dem Bau einer Konservierungshalle, den Kauf einer CNC-Bearbeitungsmaschine und der Erweiterung der Geschäftsbereiche Maschinenbaukomponenten, Schweißkonstruktionen, Sondermaschinenbau und Korrosionsschutz die zweite Ausbaustufe. Die Mitarbeiterzahl stieg damals auf 50 an.
In den Jahren 2006 und 2007 wurde die dritte Ausbaustufe umgesetzt. Neben dem Bau der Zuschnitt- und Komplettierungshalle wurde in den Maschinenpark investiert, und es wurde eine CNC-Drehmaschine, eine Tafelschere, eine CNC-Abkantpresse und ein Längsschweißautomat angeschafft. Auch die Außenanlage und das Bürogebäude kamen nicht zu kurz, und es folgte erneut eine Aufstockung des Personals auf 70 Beschäftigte.
Auch 2018 war ein Jahr der Investitionen: Eine halbe Million Euro floß in die thermische Sanierung der bestehenden Produktionshalle sowie eine zentrale Rauchgasabsaugung und Verbesserung der Lackieranlage. Mit einem Budget von einer Million Euro wurde der 2.000 Quadratmeter große Lagerplatz überdacht und mit Referenz-Krananlagen nach dem neuesten Stand der ABUS-Technik ausgestattet.

In Zukunft viel bewegen

Eines der beiden Hauptstandbeine ist nach wie vor die Fertigung von Krananlagen und Hallenkränen des bekannten Kranbauers Abus. „Bei uns erfolgt die Komplettfertigung, und wir haben die Abus-Gebietsvertretung über“, sagt Firmengründer Alfred Jandl. „Astam zeichnet sich für die Montage verantwortlich und bietet das komplette Service an. Die Traglast unserer Anlagen kann bis zu 100 Tonnen betragen und die Spannweite bis zu 40 Meter. Wir blicken mit Stolz auf die letzten 30 Jahre zurück und wollen in Zukunft noch viel bewegen.“

(tk)

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