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Fokus auf Guss- und Schmiedeteile sowie deren Bearbeitung.

Beim Glühen aufblühen

07.06.2018

CastForge, die erste Fachmesse für Guss- und Schmiedeteile mit Bearbeitung, hat ihren Einstand erfolgreich über die Bühne gebracht.

Die gesamte Wertschöpfungskette vom Guss- oder Schmiederohling über die maschinelle Bearbeitung bis hin zum finalen Bauteil.
CastForge

Als Fachmesse legt die CastForge ihren Fokus auf Guss- und Schmiedeteile und deren Bearbeitung. Hier zeigen internationale Aussteller ihre Produkte einem breiten Fachpublikum aus Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeug- und Antriebstechnik, Baumaschinen-, Pumpen- und Hydraulik-, aber auch der Zulieferindustrie.

www.castforge.de

Anfang Juni war die Halle 6 auf dem Stuttgarter Messegelände für drei Tage der neue Treffpunkt der Branche für Guss- und Schmiedeteile in der D-A-CH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz). Erstmals gab es dort mit der CastForge eine eigene Plattform, auf der die gesamte Wertschöpfungskette vom Guss- oder Schmiederohling über die maschinelle Bearbeitung bis hin zum finalen Bauteil abgebildet wird. 153 Aussteller aus 18 Nationen (internationaler Ausstelleranteil 61 Prozent) präsentierten in Stuttgart ihr umfassendes Produktportfolio. „Hier auf der CastForge haben Besucher die Möglichkeit, sich punktgenau zu ihren Produktanforderungen und Themen zu informieren“, sagte Gunnar Mey, Abteilungsleiter Industrie der Messe Stuttgart, in der Eröffnungspressekonferenz. Man habe eine Lücke in der Messelandschaft geschlossen, so Mey.

Premiere überzeugt Besucher

Rund 3.700 Besucher haben diese neue Gelegenheit genutzt. Für Abnehmerfirmen aus Maschinen- und Anlagenbau, Antriebstechnik, Nutzfahrzeug-, sowie Pumpen- und Verdichterbau bietet die CastForge eine einmalige Plattform, wenn es um die Recherche nach qualitativ hochwertigen, einbaufertigen Guss- und Schmiedeteilen geht. Wie bei den Ausstellern bestätigt sich bei den Besuchern ein hohes internationales Interesse für die Premiere in Stuttgart. Das Fachpublikum kam aus 32 Nationen (21 Prozent internationaler Besucheranteil) – neben Deutschland überwiegend aus Italien, Schweiz, Österreich und Frankreich – auf das Messegelände. 32 Prozent der Besucher sind im Einkauf tätig, 13 Prozent in der Geschäfts-/Unternehmens-/Betriebsleitung und weitere 12 Prozent in der Fertigung/Produktion/Qualitätskontrolle. Mehr als 80 Prozent bekundeten eine konkrete Investitions- bzw. Kaufabsicht. Insgesamt zogen 70 Prozent der Besucher das Fazit, dass die CastForge mit ihrem einzigartigen Fokus auf Guss- und Schmiedeteile sowie deren Bearbeitung das richtige Portfolio bietet und wollen die Messe erneut besuchen.

Gute Stimmung bei den Ausstellern

Auch die Aussteller dieser ersten CastForge zeigten sich von der Veranstaltung beeindruckt. So sagt Dirk Howe, Geschäftsführer der Siempelkamp Giesserei GmbH: „Der Messe Stuttgart ist es erstmals gelungen, die Branche für Guss- und Schmiedeteile hochkomprimiert abzubilden. Dies ist unter anderem für Einkäufer ein großer Vorteil, denn sie können mit nur einer Reise ein umfassendes Bild vom Angebot rund um diese Rohmaterialen gewinnen.“ Am Siempelkamp-Stand seien etwa 70 Prozent der Interessenten potenzielle Kunden gewesen. „Das ist eine sehr hohe Rate“, so Howe.

Auch die Giva GmbH wird bei der nächsten CastForge wieder dabei sein. Das Fazit von deren Geschäftsführer Massimiliano Grimoldi: „Mit unserem Büro in Düsseldorf vertreten wir zahlreiche italienische Unternehmen in der D-A-CH-Region und freuen uns sehr, dass es jetzt eine spezielle Messe für unseren Bereich gibt.“ Das Konzept der Messe Stuttgart habe Giva überzeugt, weshalb sich das Unternehmen mit einem großen Stand präsentierte. „Wir konnten mehr Publikum als auf anderen globalen Messen registrieren. Es hat uns schon ein wenig überrascht, dass eine solche Fachmesse so viele Besucher lockt“, sagt Grimoldi.

Ebenso positiv äußerte sich Martina Deul, Assistentin Vertrieb, Dirostahl – Karl Diederichs KG: „Wir sind sehr erstaunt über den Zuspruch, den die CastForge gefunden hat. Wir freuen uns über das viele Fachpublikum, das sogar mit direkten Projektanfragen zu uns kam.“

Deutschland als wichtiger Markt

Zahlreiche Aussteller reisten aus dem Ausland an, allen voran aus Italien. Gianluigi Trabucchi, Geschäftsführer, Fonderia Vigevanese, begründet dies wie folgt: „Für italienische Unternehmen, die in der Branche Guss- und Schmiedeteile unterwegs sind, ist Deutschland der wichtigste Markt. Wir konnten an den drei Veranstaltungstagen gezielt Kontakte knüpfen, wobei die Besucher unterschiedliche Branchen repräsentierten. Teilweise entstanden aus den Gesprächen direkt konkrete Anfragen.“

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