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Berufsschule feiert 10 Jahre Lasertechnik

07.04.2011

Wenn Schule und Wirtschaft kooperieren, dann schaut unterm Strich was Positives heraus. Genau das war der Anlass für ein stimmungsvolles Fest in der LBS Neunkirchen – 10 Jahre Lasertechnik und damit verbunden eine äußerst harmonische Kooperation zwischen Schule und der Firma Trumpf.

Dr. Alfred Hutterer rief und viele Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik kamen in den Bezirk Neunkirchen. So sah man Dr. Gerhard Riemer von der Industriellenvereinigung, KommR Wolfgang Schischek von der KBAMödling, Dr. Berndt Thomas Krafft als Vertreter des Fachverbandes Maschinen Metallwarenindustrie sowie Bürgermeister Herbert Osterbauer und viele andere. Die Berufsschule war mit dem Lehrkörper und einer geballten Ladung Jugendlicher vertreten. Der Turn- resp. Festsaal war gerammelt voll. 10 Jahre Lasertechnik war ein Grund zu feiern, da im Frühjahr 2001 der Grundstein für das Projekt Lasertechnik gelegt wurde.

Der Grundgedanke war einfach: die Berufsschule wollte einfach eine zeitgemäße Ausbildung anbieten. Als Projektmanager wurde BOL Hermann Mitter beauftragt nach Anbietern zu suchen. Eine Reise nach Ditzingen bei Stuttgart zeigt bald auf, wo die technologische Reise hinging – nämlich zu Trumpf, dem Laserspezialisten aus Baden Württemberg. Eine Finanzierung wurde gemeinsam mit Wirtschaftskammer und der NÖ Landesregierung auf die Beine gestellt, die ÖNORM-konforme Ausschreibung vergeben und Schritt in die Technologiezukunft getan. Mitter sieht die Investition damals wie auch heute aus der technologischen Perspektive: „wir sind an modernsten Techniken weiter interessiert und achten darauf, dass die Lehrlinge die beste Ausbildung bekommen.“ Und die kriegen sie nur mit dem besten Equipment. Für Trumpf Geschäftsführer Dr. Alfred Hutterer war dieser Entschluss der Schule eine Pionierleistung des Lehrkörpers.

Mittlerweile stehen vier Trumpf Laser in Neunkirchen.
Ein Beschriftungslaser wird bereits seit sechs Jahren von den Metalldesignern intensiv genutzt. Und trotzdem heißt es immer wieder am Ball bleiben. „Weiterentwicklung geht im Laserbereich vor allem in die dreidimensionale Anwendung. Und die Miniaturisierung bei Diodenlasern schreitet zügig voran“, sieht Hutterer den Weg vorgezeichnet. „Und das bei einem zukünftig wesentlich geringeren Energieverbrauch.“ Für Berufsschuldirektorin Eva Anslinger ist die Partnerschaft mit der Wirtschaft ohnehin eine tolle Interaktion. Wir wollen den gemeinsamen Weg weiter fortsetzen.“

Autor/in:
Redaktion Metall
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