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Bewerber-Index: Besser wird es nicht!

13.02.2019

Studienergebnisse: Die Einschätzung der derzeitigen Arbeitsmarktsituation zeigt einen leichten Abwärtstrend – das ging aus einer Umfrage der PageGroup hervor. Gleichzeitig blickt man der zukünftigen Arbeitsmarktsituation positiv entgegen.

So bewerteten im dritten Quartal 2018 noch 74 Prozent der Befragten die Lage am Arbeitsmarkt positiv, während es im vierten Quartal nur noch 69 Prozent waren. Auffallend ist, dass drei von vier wichtigen Indikatoren des Michael Page Bewerber Index´ (derzeitige Arbeitsmarktsituation, derzeitige wirtschaftliche Lage und zukünftige wirtschaftliche Lage) nach unten zeigen. So sehen im Q4 nur mehr 82 Prozent die derzeitige wirtschaftliche Lage als positiv, im Q3 waren es noch 92 Prozent. Ebenfalls erwarten im vierten Quartal nur mehr 79 Prozent eine positive wirtschaftliche  Lage, im dritten Quartal waren es noch 88 Prozent.

Positiv in die Zukunft

Einzig die zukünftige Arbeitsmarktsituation wird im Q4 mit 75 Prozent um ein Prozent besser eingeschätzt als im Q3 2018. „So gut wie 2018 waren wichtige Kennziffern wie Arbeitsmarktdaten und Wirtschaftswachstum schon seit der großen Krise im Jahr 2008 nicht mehr. Dies spiegelt sich natürlich in den Indikatoren von Michael Page wider“, erklärt Christoph Trauttenberg, Director Michael Page Austria. „Andererseits wirken sich Verunsicherungen wie Brexit natürlich auch auf die Einstellungen der Kandidaten aus.“ Nahezu die Hälfte der Befragten stimmt zudem der Aussage zu, dass die Arbeitnehmer in Österreich nicht ausreichend auf die Zukunft beim Umgang mit neuer Technologie ausgebildet sind. „Unternehmen sollten daher verstärkt das Thema interne Ausbildungsmöglichkeiten bei  Zukunftstechnologien für ihr Employer Branding nutzen, um ihre Mitarbeiter zu halten“, ergänzt Trauttenberg.

(tk)

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