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Deutsche Werkzeugmaschinenindustrie legt 2014 beachtlichen Endspurt hin

Deutschlands beachtlicher Endspurt 2014

17.02.2015

Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie hat im vierten Quartal 2014 bei den Auftragseingängen um satte 15 Prozent zugelegt.

Diese Zunahme im Vergleich zum Schlussquartal 2013 hat alle Erwartungen übertroffen, wobei die Auslandsbestellungen besonders stark (+24 Prozent) anzogen, während die Orders aus dem Inland ein Prozent unter Vorjahr notierten. Für das Gesamtjahr 2014 ergab sich für die deutsche Werkzeugmaschinenbranche damit insgesamt ein Plus von vier Prozent. Nach einem durchwachsenen zweiten Halbjahr kam es im Dezember zu einem kräftigen Plus von 36 Prozent des Auftragseingangs. Das Auslandsgeschäft der deutschen Werkzeugmaschinenhersteller hat in diesem Monat um satte 56 Prozent zugenommen, was unter anderem durch Großprojekte aus dem Nichteuro-Raum beflügelt wurde.

Die Hersteller zerspanender Werkzeugmaschinen konnten im vierten Quartal durchweg gute Geschäfte vermelden. So verzeichnen sie in den letzten drei Monaten des Jahres ein Plus von 9 Prozent. Es resultiert maßgeblich aus ausländischen Bestellungen. Auf das Gesamtjahr bezogen, steigerte sich die Zerspanungstechnik um 4 Prozent. Die Umformtechnik konnte im vierten Quartal ebenfalls mit einem Plus von 33 Prozent deutlich zulegen. Im Gesamtjahr 2014 wuchs der Auftragseingang für die Umformtechnik um 5 Prozent.

Aktuell profitiert die deutsche Industrie insgesamt von nachlassenden Energiekosten, hervorgerufen durch den sinkenden Ölpreis. Der schwache Euro verbessert zudem die preisliche Wettbewerbsfähigkeit von Investitionsgütern im Ausland. Für 2015 setzt die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie auf eine Belebung der Nachfrage, die gleichermaßen aus dem Inland wie dem Ausland kommen soll. „Damit ist die Branche für 2015 gut aufgestellt“, sagte VDW-Geschäftsführer Wilfried Schäfer.

Autor/in:
Redaktion Metall
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