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Die Gusstechnik und der Leichtbau

10.05.2017

Mehr als 300 Teilnehmer und rund 40 Aussteller trafen sich zur 61. Österreichischen Gießereitagung bei Fill Maschinenbau in Gurten/OÖ.

Zwei Tage lang wurde Gurten zum Zentrum der Gießereitechnologie.

Am 27. und 28. April 2017 war die Innviertler Gemeinde Gurten das Zentrum der deutschsprachigen Gießereiwelt. Das Österreichische Gießerei-Institut, der Lehrstuhl für Gießereikunde an der Montanuniversität Leoben und der Verein Österreichischer Gießereifachleute hielten im Fill Future Dome die 61. Gießereitagung ab. Mit Rekordbeteiligung: Rund 300 Experten (Gießer und deren Kunden, Zulieferbetriebe, Freunde und Förderer) sowie 40 Aussteller aus Österreich, Deutschland, Schweiz und Slowenien waren zum Wissenstransfer und Networking gekpommen.

Das Thema „Moderne Gießereiprozesse zur Herausforderung Leichtbau“ stand im Mittelpunkt der Tagung. Zahlreiche Plenar- und Fachvorträge von renommierten Experten zeigten neue Lösungsansätze dazu auf. Die 40 Aussteller präsentierten ihre Produkte rund um die moderne Gießereitechnologie. Mit dem geselligen „Gießerabend“ am 27. April im Loryhof in Wippenham kam auch der gesellige Teil der Tagung nicht zu kurz.

Internationaler Technologieführer

Der in Gurten beheimatete Weltmarktführer Fill entwickelt und liefert Maschinen und Anlagen für Aluminium- und Eisengießereien. Das Unternehmen begleitet sämtliche Produktionsprozesse – von der Kernmanipulation, über die Schmelze, bis hin zum fertigen Gussteil. „20 Millionen Zylinderköpfe, 300 Millionen Fahrwerksteile und 60 Millionen Räder werden weltweit jährlich auf von uns hergestellten Anlagen produziert“, berichtet Fill Geschäftsführer Wolfgang Rathner von beeindruckenden Zahlen.

Die neue digitale Arbeitswelt – Chance oder Risiko?

Zum Auftakt der Tagung sprach Gastgeber Andreas Fill zum Thema „Die neue digitale Arbeitswelt – das Core-Prinzip“. Als relativ junger Begriff sei „Industrie 4.0“ inflationär in der Verwendung, oft komplex und irreführend dargestellt. Im Vordergrund stehe die Beziehung von Maschinen und Systemen zueinander. In einer ohnehin besonders dynamischen Arbeitswelt überwiegen, im Zusammenhang mit der Digitalisierung, Ängste und Vorurteile. In Zeiten, in denen reale und virtuelle Welten nach und nach verschmelzen, stelle sich die berechtigte Frage: Bleibt der Mensch auf der Strecke?
Eine Antwort auf diese Frage präsentierte Andres Fill in einer Live Demo des einzigartigen Kommunikationstools „Core“, das den Menschen in den Mittelpunkt rücke und — unabhängig von der Branche – den Erfolg eines Unternehmens maßgeblich beeinflusse. Auf der Reise durch die digitale Welt von Fill rücken die Chancen und Potenziale der Vernetzung sämtlicher Mitarbeiter in den Fokus und man gewinnt die Erkenntnis: Eine intuitiv arbeitende Software wie Core kann Basis für eine sinnstiftende Unternehmensphilosophie sein.
www.fill.co.at

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