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Gerald Brunner (links) und Julien Stark (rechts) haben die Jugend Schweiß-Masters 2016 im Spezialisten- und Kombinationsbewerb gewonnen. Stark erhält auch den Wanderpokal für die meisten Punkte.  ©APA-Fotoservice/Ferry Nielsen
Gerald Brunner (links) und Julien Stark (rechts) haben die Jugend Schweiß-Masters 2016 im Spezialisten- und Kombinationsbewerb gewonnen. Stark erhält auch den Wanderpokal für die meisten Punkte.
APA-Fotoservice / Ferry Nielsen
APA-Fotoservice / Ferry Nielsen

Die jungen Meisterschweißer 2016

14.10.2016

Am 6. Oktober wurden im Wifi St. Pölten Österreichs beste Jung-Schweißer ermittelt. Die Sieger im Spezialisten- und Kombinationsbewerb kommen aus Vorarlberg und Niederösterreich.

Julien Stark, Sieger Kombinierer von der Firma Liebherrwerk Nenzing GmbH aus Vorarlberg und Gerald Brunner, Sieger Spezialisten von der Firma GIS Aqua Austria GmbH aus Niederösterreich sind die Sieger des Jugend Schweiß-Masters 2016 im Spezialisten- und Kombinationsbewerb. Die talentiertesten Jungschweißer stellten im Rahmen des österreichweiten Wettbewerbes am 6. Oktober 2016 ihr Können im Technologiezentrum des Wifi St. Pölten unter Beweis.

Österreichweit werden im Wifi jährlich rund 8.700 Fachkräfte von zirka 80 Schweißlehrern aus- und weitergebildet. Die Zertifizierungsstelle des Wifi hat allein im Vorjahr mehr als 5.600 Schweißerzertifikate ausgestellt. Die zertifizierten SchweißerInnen arbeiten in Gewerbe- und Industriebetrieben im Heizungs- und Lüftungsbau, im Behälter- und Apparatebau, Kessel- und Kraftwerksbau, Kran-, Metall-, Stahl- oder Brückenbau. Sie sind für die technologische und fachgerechte Herstellung von Schweißkonstruktionen verantwortlich.

Das Jugend Schweiß-Masters ist eine Initiative der Wirtschaftsförderungsinstitute der Wirtschaftskammern (Wifi) zur Förderung junger Talente, und wurde heuer bereits zum 10. Mal mit Unterstützung österreichischer Firmen und Institutionen durchgeführt. Zum Bewerb zugelassen sind Schweißer-Fachkräfte bis 23 Jahre. Bei den Vorausscheidungen haben österreichweit 120 Jung-Schweißer, darunter auch drei Frauen, ihr Können unter Beweis gestellt. Für das Finale haben sich pro Bundesland jeweils die zwei Sieger in den Kategorien „Spezialisten“ und „Kombinierer“ qualifiziert.

Vor den Vorhang!

„Ziel des Jugend-Schweiß-Masters ist es junge Fachkräfte zu fördern und das hohe Niveau unserer heimischen Jung-Schweißer einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren“, betonte Christian Faymann, Leiter Bildungsmanagement im Wifi Österreich, bei der Siegerehrung im Festsaal des Wifi St. Pölten. „Die österreichische Schweißtechnik genießt international einen hervorragenden Ruf und unsere Top-Fachkräfte werden am Arbeitsmarkt stark nachgefragt.“

Davor hatten die 18 Finalisten ihre Fertigkeiten unter Beweis gestellt. Aufgabe war die Fertigung von zwei anspruchsvollen Prüfstücken (in einem oder einer Kombination von zwei Schweißverfahren), die Bewertung erfolgte durch eine Fachexperten-Jury. Die Preisträger erhielten neben ihrer Sieger-Urkunde wertvolle Sach- und Geldpreise sowie Weiterbildungsgutscheine. Alle Teilnehmer/innen wurden bei den Landesbewerben und beim Österreich-Finale mit Schweiß-Overalls von der AUVA ausgestattet. Die Sachpreise wurden von den Firmen Fronius, voestalpine-Böhler Welding, Metabo, 3M, Air Liquide, Haberkorn und der Österreichischen Gesellschaft für Schweißtechnik gesponsert. [red]

Ergebnisse Jugend Schweiß Master 2016

Kombinationsbewerb

  1. Julien Stark, Liebherrwerk Nenzing GmbH, Vorarlberg
  2. Georg Jordan, Kostwein Schweißtechnik GmbH, Kärnten
  3. Thomas Käferböck, Meisl GmbH, Oberösterreich

Spezialistenbewerb

  1. Gerald Brunner, GIS Aqua Austria GmbH, Niederösterreich
  2. Roland Hohensteiner, GIS Aqua Austria GmbH, Niederösterreich
  3. David Blank, Cernenschek Walter Stahl- und Metallbau, Vorarlberg

Julien Stark gewann mit 96,02 Punkten auch den Wanderpokal für den Punktebesten.

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Autor/in:
Redaktion Metall
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