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STM auf den Kaast-Technologietagen im Juni 2015.

Die Zukunft des Wasserstrahlschneidens

04.08.2015

Am neuen Kaast-Standort in Neumünster demonstrierten STM und Maximator JET zusammen mit neun weiteren Technologieführern innovative Fertigungslösungen für die Zerspanung und Blechbearbeitung im Live-Einsatz.

Ende Juni hat der österreichische Wasserstrahl-Pionier STM sein Schneidsystem auf den Technologietagen der deutschen Kaast Werkzeugmaschinen GmbH als Schlüsseltechnologie im Umfeld von Industrie 4.0 vorgestellt. Schulter an Schulter mit international führenden Anbietern wie Mitsubishi, Denso, Gühring und SolidCAM stellten die Unternehmen in Neumünster die Vorzüge ihrer „PremiumCut 3D“-Anlage vor, die anschließend im brandneuen Showroom des KAAST-Stammsitzes im Einsatz erlebt werden konnte. Auf diesem „Gipfeltreffen“ von 120 geladenen Gästen stieß die Kaltschneidetechnik auf großes Interesse. „Die geradezu grenzenlosen Anwendungsmöglichkeiten in Kombination mit den wirtschaftlichen Vorzügen der Wasserstrahltechnologie beflügeln mehr denn je die Fantasie der Industrie“ konstatiert Sven Anders vom deutschen STM-Systempartner Maximator Jet, der am Schweinfurter Stammsitz hochspezialisierte Sonderanfertigungen entwickelt „An solchen Live-Präsentationen werden diese Zukunftsvisionen schnell konkret“.

Das auf den Technologietagen präsentierte „PremiumCut 3D“-System von STM ermöglicht eine effiziente Fertigung mit Reinwasser- und Abrasivstrahlen bei  kombiniertem parallel 2D- und 3D-Schneiden mit mehreren Schneidköpfen auf einer Y-Achse. Die perfektionierte CAD/CAM-Anbindung vereinfacht die Programmierung von Schneidprozessen wesentlich, gewährleistet durch die mögliche Integration eines 6-Achsroboters in die Portalanlage höchste Präzision und ermöglicht dank umfassender Schutzsysteme eine multilaterale Produktion. Zur Kosteneffizienz trägt außerdem die von STM und Maximator JET eingesetzte Servotron-Hochdruckpumpe von BHDT bei, die 20 Prozent weniger Energie als herkömmliche Hochdruckpumpen verbraucht und obendrein verschleißfester ist.

Mit den STM-Kombisystemen können 2D- und 3D-Aufträge störungsfrei parallel abgearbeitet werden. Wenn ein Schneidprogramm angehalten wird, läuft das andere ohne Unterbrechung weiter. Auf diese Weise können zahllose Produktionsprozesse deutlich verschlankt und besser verzahnt werden.

Ob und wie 3D-Schneiden im individuellen Fertigungsprozess wirtschaftlich eingesetzt werden kann, können die Applikations-Ingenieure von STM und Maximator Jet innerhalb weniger Tage anhand unverbindlicher Bedarfsanalysen, Kosten-Nutzen-Kalkulationen beziehungsweise Businessplänen ermitteln. Interessenten können auch jederzeit testschneiden lassen und unverbindlich Testmaschinen betreiben. Gebrauchtanlagen und Finanzierungsmodelle machen eine Anschaffung auch bei geringen finanziellen Spielräumen möglich. [red/stm]

Autor/in:
Redaktion Metall
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