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Energie und Kosten sparen

19.08.2013

Metall verarbeitende Betriebe könnten in der Produktion erheblich Kosten sparen, würden sie ihren Ressourcenverbrauch optimieren. Das EU-Projekt „eco2-cut" unter der Leitung des Mechatronik-Clusters der niederösterreichischen Regionalisierungs­agentur ecoplus will deshalb den Metallverarbeitern aufzeigen, welche Einsparungspotenziale sie mittels Prozessoptimierung nützen können.

33 Projektpartner aus Österreich, Deutschland und Belgien haben zwei Jahre lang am Projekt „eco2-cut" mitgearbeitet und gemeinsam nach praxisnahen Lösungen gesucht. „Bei eco2-cut liegt der Projektschwerpunkt auf der energetischen Optimierung von Wertschöpfungsprozessen in Klein- und Mittelunternehmen", erklärt Benjamin Losert, Projektmanager bei ecoplus, gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst. Oft seien es nur kleine Änderungen im Prozess, durch die man viel einsparen könne. So verbrauchen etwa Werkzeugmaschinen im Leerlauf bereits 80 Prozent des Stroms, den sie für den Lastbetrieb benötigen. Hier stellt sich zum Beispiel die Aufgabe, die CNC-Programmierung für Werkzeugmaschinen so zu verändern, dass nicht nur Energie, sondern auch Bearbeitungszeit eingespart wird. Auch wenn die Werkzeuge weniger oft gewechselt werden müssen, verringert sich der Zeit- und Kostenaufwand. Das Nachfolgeprojekt heißt „eco2production" und startet jetzt. [red/öwpd]

Autor/in:
Redaktion Metall
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