Direkt zum Inhalt
Der seit mehr als 30 Jahren in der Alpenrepublik tätige Schweißtechnik-Hersteller schafft mit dem Umzug in einen direkt an der Westautobahn gelegenen Neubau die Basis für weiteres Wachstum.

EWM bezieht neuen Österreich-Standort

08.08.2018

Der deutsche Schweißtechnik-Spezialist EWM AG hat in Eberstalzell im Traunviertel/OÖ ein rund 2.000 m² großes Kompetenzzentrum für alle Fragen rund um das Lichtbogen-Schweißen eröffnet.

Heinz Stephan, Geschäftsführer EWM Österreich, erklärte bei der Eröffnungsveranstaltung, dass der neue Standort als Technologie- und Wissenszentrum für alle schweißtechnischen Anforderungen in Österreich konzipiert ist.
Bernd Szczesny (Bildmitte), Vorstandsvorsitzender der EWM AG, freute sich bei der Eröffnung des neuen Standorts Eberstalzell mit dem österreichischen EWM-Team.

„Der komplette Neubau unseres Standorts im verkehrsgünstig gelegenen Eberstalzell war für uns die einmalige Gelegenheit, unsere Räumlichkeiten bedarfsgerecht ein- und auszurichten“, erklärt Heinz Stephan, Geschäftsführer von EWM Österreich. „Dabei haben wir großen Wert auf einen höchstmöglichen Ausstattungsstandard und die Nachhaltigkeit des Gebäudes gelegt. So erfüllen wir auch die in den kommenden Jahren zu erwartenden Anforderungen unserer Kunden.“

Rund 3,5 Millionen Euro hat EWM in den Neubau auf der grünen Wiese investiert. Nun stehen dem international agierenden deutschen Schweißtechnik-Hersteller in Eberstalzell 400 m² Bürofläche, eine voll ausgestattete Lagerhalle sowie jeweils eigene, rund 250 m² große Bereiche für Service- und Anwendungstechnik zur Verfügung.

Kompetenzzentrum

Der neue Standort dient als Technologie- und Wissenszentrum sowie als Anlaufstelle für alle schweißtechnischen Anforderungen in Österreich. In dem hochmodern ausgestatteten Bereich für die Anwendungstechnik stehen neben den neuesten EWM-Schweißgeräten auch Schweißroboter und Automatisierungskomponenten für Praxisanwendungen bereit. Die erfahrenen Experten von EWM entwickeln gemeinsam mit den Kunden individuelle Schweißparameter und Anwendungslösungen, mit denen sich auch komplexe schweißtechnische Fertigungsprozesse und -systeme optimieren lassen. Im über 1.000 m² großen Lagerbereich bevorratet der Hersteller sein gesamtes Produktportfolio für manuelle und automatisierte Anwendungen. Dazu zählen neben Schweißgeräten und -brennern auch Schweißzusatzwerkstoffe und alle weiteren für das Schweißen erforderlichen Komponenten, wie Ersatz- und Verschleißteile sowie schweißtechnisches Zubehör für die Arbeitssicherheit. Standardartikel liefert der Schweißtechnik-Hersteller innerhalb von maximal zwei Tagen. 

Auf Wachstumskurs

In den Neubau hat EWM auch einen Bereich für Service und Reparatur integriert. Hier stehen unter anderem Brennerprüfgeräte der neuesten Generation, Scherenhubtische sowie eine Werkbank für die Reparatur von langen Schlauchpaketen zur Verfügung. Ein besonderes Augenmerk hat das Unternehmen beim Bau der neuen Räumlichkeiten auf eine hohe Energieeffizienz gelegt. So sorgen beispielsweise zwei an der Hallendecke montierte Gas-Dunkelstrahler für eine wirtschaftliche und punktgenaue Temperatursteuerung im Lagerbereich. Im Bürogebäude erfolgt die Klimatisierung mittels Luft-Luft-Wärmepumpe und Heiz-/Kühldecken.

Darüber hinaus setzt EWM mit dem Neubau auch seinen eigenen Wachstumskurs in Österreich fort: Bis 2020 plant das familiengeführte Unternehmen, das derzeit 16-köpfige Team in Eberstalzell auf 20 Mitarbeiter aufzustocken. Ab 2025 sollen bis zu 30 Schweißtechnik-Experten die Kunden von EWM in Österreich betreuen. „Der neue Standort bietet uns ausreichend Platz, um weiter zu wachsen und unsere Kunden auch langfristig optimal mit unserer hochmodernen Schweißtechnik zu versorgen“, sagt Heinz Stephan. [mo]

Autor/in:
Redaktion Metall
Werbung

Weiterführende Themen

Die Automobilindustrie setzt beim Karosseriebau immer mehr auf die Kombination verschiedener Werkstoffe.
Aktuelles
04.08.2018

Einseitiges Fügen von Stahl und Aluminium mit dem Fronius-Schweißverfahren CMT bei Magna Steyr in Graz.

Beruf
31.07.2018

Workshop der Österreichischen Gesellschaft für Schweißtechnik (ÖGS) am 20. September 2018 in der Fachhochschule Wels.

Von der Automobil- und Zulieferbranche über den Maschinen- und Anlagenbau bis zur Öl- und Gasindustrie: Mechanisierte Schweißprozesse sind in allen metallverarbeitenden Branchen unverzichtbar.
Schweissen
25.06.2018

Fronius aktualisiert sein Portfolio für mechanisierte Schweißsysteme.

„Eins-zu-eins“-Betreuung durch den virtuellen Trainer, der die richtige Brennerhandhabung vermittelt.
Schweissen
15.06.2018

Praxis. Im Schulungszentrum Fohnsdorf/Steiermark helfen fünf Virtual Welding Schweißsimulatoren von Fronius bei der Ausbildung von Schweißfachkräften kräftig mit ...

Der Durchmesser der Gasdüse des neuen Roboter-Schweißbrenners (unten) beträgt nur 20 Millimeter – das verbessert die Zugänglichkeit zum Bauteil.
Schweissen
29.05.2018

Ein neuer Brennerkörper von Fronius verbessert für Roboter die Zugänglichkeit zu Bauteilen.

Werbung