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Junge Metalltechniker und ihre Lehrherrn wurden zu Österreichs „Best of Talent“ erklärt.

Fachkräfte vor den Vorhang!

10.03.2016

Best oft Talent. Anfang März wurden in Wien Österreichs beste Lehrlinge geehrt.

Gut ausgebildete Fachkräfte sind ein entscheidendes Kriterium für das Gedeihen der Wirtschaft. Gerne wird daher in Österreich auf das „Erfolgsmodell Lehre (mit Matura)“ verwiesen. Botschafter und so genannte „Role Models“ dieses Erfolgsmodells sind die jungen Fachkräfte aller Branchen. Einige davon haben sich in diversen Wettbewerben und Berufsmeisterschaften mit anderen Fachkräften ihrer jeweiligen Zunft gemessen und dabei ihre herausragenden Qualifikationen unter Beweis gestellt.

Wie im Hochleistungssport wird an der Spitze die Luft immer dünner. Nach Landesmeisterschaften folgen die Bundeslehrlingswettbewerbe und Berufsmeisterschaften und als „Champions League“ dann die Megaevents der Europa- bzw. Weltmeisterschaften für mehr als 40 verschiedene Berufe. Alle jungen Facharbeiterinnen und Facharbeiter – und deren Ausbildungsbetriebe –, die sich bereits in den Landeslehrlingswettbewerben der Herausforderung stellen, zeigen Selbstbewusstsein und Vertrauen in ihre eigene Fachkompetenz, Qualität und Leistungsfähigkeit. „Eure Begabungen wirken ein Leben lang“, sagt die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der WKO, Renate Scheichelbauer-Schuster, in eine Halle voller junger Fachkräfte, die Anfang März in Wien als „Speerspitzen der heimischen Wirtschaft“ ausgezeichnet wurden.

Die WKO-Sparte Gewerbe und Handwerk hatte alle Gewinner der Lehrlingswettbewerbe des Jahres 2015 nach Wien zur Ehrung geladen, ein Pflichttermin auch für Staatssekretär Harald Mahrer und WKO-Präsident Christoph Leitl. „Ihr seid Botschafter, Vorbilder für andere, ihr seid in den Betrieben als Facharbeiter gesucht und die Unternehmensgründer von morgen“, rief Renate Scheichelbauer-Schuster den versammelten Jugendlichen zu. Und als Nachsatz der Appell: „Gebt diese Freude auch an andere weiter!“ So wie es die jetzigen Ausbildungsbetriebe tun und die Meister, die mit ihrem Know-how die Basis für die Erfolge der Lehrlinge legen. Aber auch die Eltern, die ihre Kinder auf diesem Weg unterstützen.

„Die duale Ausbildung ist mittlerweile ein echter Exportschlager. Die Qualifikation, das Können und die Kreativität unserer Fachkräfte ist der Grund, warum unsere Unternehmen international so erfolgreich sind“, bekräftigte Staatssekretär Mahrer in seiner Laudatio. Österreich erwirtschafte sechs von zehn Euro im Export, das Know-how und die Innovationskraft der Menschen sei hierfür der Schlüssel, um weiterhin zu den Besten zu gehören.

Auch WKÖ-Präsident Leitl unterstrich die Bedeutung des Exports für den heimischen Standort und wies auf die umfassenden Bildungsmöglichkeiten hin, die eine Lehre heutzutage mit sich bringt: „Jeder junge Mensch hat heute Zugang zu sämtlichen Bildungseinrichtungen. Die Lehre mit Matura ist ein Erfolgsmodell. Und durch den nun neu beschlossenen Nationalen Qualifikationsrahmen werden die Lehrabschlüsse auch vergleichbar, bis hin zum Meister, der nun einem Bachelor entsprechen soll“, so Leitl. [g.rainer]

Die Qualitätsschmieden der Metalltechnik

In der Metalltechnik sind folgende Facharbeiter und ihre Ausbildungsbetriebe als Österreichs „Best of Best“ ausgezeichnet worden:

Fahrzeugbautechnik: Thomas Sturmer, Empl Fahrzeugwerk GmbH
Land- und Baumaschinentechnik: Marcel Heher, Landtechnik Sederl GmbH
Maschinenbautechnik, Werkzeugbautechnik und Zerspanungstechnik: Julian Krug, Kostwein Maschinenbau GmbH
Metallbautechnik, Blechtechnik und Stahlbautechnik: Johannes Bernsteiner, Peter Köck GmbH
Schmiedetechnik: Manuel Gößnitzer, Fa. Lackner Maximilian / Alexander Josef
Schweißtechnik: David Blank, Cernenschek Walter GmbH

Autor/in:
Redaktion Metall
Original erschienen am 10.03.2016: Metall.
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