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Glas Marte im Einsatz großer Architektur

17.12.2019

Das Architekturbüro Auer + Weber vertrauten schon mehrfach auf ein Glas Marte - Produkt. So auch bei den Brüstungen der Atrien und eines Glaskubus des Bildungscampus Heilbronn.

Im Gebäude der HHN wurde das GM Railing Plan-Element von Glas Marte sowohl als Absturzsicherung (hier im Vordergrund zu sehen) als auch als Raumabschluss (hier im Hintergrund zu sehen) eingebaut.

Der Bildungscampus in Heilbronn ist noch verhältnismäßig jung. Doch er wächst stetig, was zur Folge hat, dass immer neue Gebäude errichtet werden. Viele davon stammen aus der Feder des Stuttgarter Architekturbüros Auer + Weber. Dazu gehören die beiden Gebäude des DHBW CAS und der HHN. Ihre Architektur ist davon geprägt, dass sich die Räume jeweils um ein Atrium anordnen. Bei den Brüstungen dieser Atrien und bei einem Glaskubus kamen Elemente von Glas Marte zum Einsatz unter anderem das Brüstungssystem GM Railing Plan. 

Atrien und Glas

Dieses System von Glas Marte wird höchsten ästhetischen Ansprüchen gerecht, da der Betrachter die Montageprofile nicht wahrnimmt, sondern nur die pure Glasfläche sieht. Abstehende Bauteile, Materialwechsel oder vertikale Befestigungselemente (Steher) sind nicht vorhanden. Beim Gebäude des DHBW CAS und der HNN wurde das Glas stirnseitig gegen die Betondecke montiert, wobei es auch das Befestigungselement überdeckt. Da das Glas an dieser Stelle mit einem weißen Siebdruck versehen ist, tritt das Montagesystem nicht in Erscheinung. Als einziger Hersteller bietet Glas Marte mit dem GM Railing System eine geprüfte und zertifizierte Absturzsicherung an, bei der Glas und das Befestigungsprofil bereits im Werk spannungsfrei verklebt sind. Die Ganzglasmodule müssen auf der Baustelle nur noch mit den Unterkonstruktionsprofilen verbunden werden, die vorher bauseitig befestigt wurden. So lassen sich Montagekosten auf ein Minimum reduzieren, wobei gleichzeitig ein Höchstmaß an Präzision möglich ist.

Lernen im Glaskubus

Doch das GM-Railing-System kam nicht nur bei den Absturzsicherungen zum Einsatz. Beim HNN-Gebäude legten die Planer großen Wert darauf, den Studenten Räume zum Lernen und Treffen zur Verfügung zu stellen. Ein Beitrag hierzu leisteten sie unter anderem damit, dass sie ins Atrium einen dreigeschossigen Glaskubus setzten, in dessen Innerem sich die Hochschüler frei aufhalten können. Das Besondere daran: Obwohl das GM-Railing-System eigentlich für absturzsichernde Brüstungen gedacht ist, setzen die Architekten es hier für die Glaswände ein, die über drei Meter hoch sind. Die zusätzliche Planung, die demzufolge notwendig war, übernahmen die Glas-Marte-Ingenieure in enger Abstimmung mit den Architekten.Die GM-Railing-Elemente werden an Metallbauer, Glaser und andere ausführende Betriebe geliefert. Bei den beiden Campus-Gebäuden übernahm Glas Marte die Montage allerdings selbst. Achim Söding sagt hierzu: „Die Arbeit von Glas Marte hat uns absolut überzeugt. Einerseits fügen sich die puristischen Glaselemente hervorragend in die Gebäude ein. Andererseits führten die Mitarbeiter des Unternehmens die Montage auf den Millimeter genau aus.“ Bekräftigt wird diese Aussage durch die Tatsache, dass das Büro das GM Railing System auch in der neuen Mensa einsetzt, die im Frühjahr 2020 fertiggestellt werden soll. Und auch hier warten die Planer mit einer Besonderheit auf: Das Glas ist dieses Mal gebogen.

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