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Grabner: So geht Klimaschutz

21.10.2014

Die Firma Stahl- und Fahrzeugbau Grabner GmbH aus Hartberg wurde nach Einreichung beim Ministerium für ein lebenswertes Österreich durch eine Fachjury mit drei weiteren Unternehmen in der Kategorie „Betriebe“ für den Klimaschutzpreis 2014 nominiert.

Seit 2010 setzt die Stahl- und Fahrzeugbau Grabner GmbH zahlreiche Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen: Die Produktionsstätten wurden thermisch isoliert und der neue Bürotrakt in Niedrigstenergie-Bauweise errichtet. Eine Photovoltaikanlage und der Anschluss an Biomasse- Nahwärme liefern erneuerbare Energie. Schadstoffarme LKWs und Spritspartrainings verringern die Emissionen im Mobilitätsbereich, auch ein Lastenfahrrad kommt zum Einsatz. Die MitarbeiterInnen werden zum Energiesparen motiviert. Die Amortisationszeiten für manche Maßnahmen sind lange und damit aus wirtschaftlicher Sicht nicht direkt zu begründen – trotzdem hat sich das mittelständische Unternehmen entschieden, sie für den Klimaschutz umzusetzen.

In vielen Schritten zum Klimaschutzziel

Viele Maßnahmen, die in den letzen Jahren im Bereich Umweltschutz umgesetzt wurden, führten zu dieser Bewerbung und zur Nominierung durch die Fachjury:
>> Zertifizierung nach ISO 14001 Umweltmanagement
>> Erstellung des CO2 -Neutralstellungs-Konzeptes: Dieses wurde im März 2010 fertiggestellt und diente als strategische Leitlinie für die Umsetzung von konkreten Maßnahmen.
>> Büroneubau in Niedrigstenergie-Bauweise (Energiekennzahl von 16,9 kWh/m²) mit vollautomatischer Beschattung und Lichtsteuerung, Belüftung mit Wärmerückgewinnung, Regenwasserzisternen für Brauchwasser (WC-Anlagen), Außenhaut mit Vollwärmeschutz und Dreifachverglasung mit Gasfüllung
>> Errichtung einer Photovoltaikanlage 199,92 kWp auf einer Fläche von 1400 m²
>> Umstellung auf biomassebasierende Nahwärme (Deaktivierung der Ölheizung)
>> Verschiedenen Thermische Sanierungen in den Produktionshallen
>> Teilereinigung in der Landmaschinen-Reparaturwerkstätte erfolgt mit biologischen Reinigungsmitteln
>> Durch EDV Umstellung können jährlich 42.000 kWh Strom eingespart werden Verwendung eines Transportdreirades für den Transport von Kleingütern zwischen den beiden Standorten – Stahlbau u. Landmaschinen
>> CO2 Neutralstellung: Somit spart das Unternehmen seit der Umstellung jährlich etwa 378 Tonnen an CO2 ein.

Mit dem diesjährigen Österreichischen Klimaschutzpreis zeichnen der ORF und das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) bereits zum siebten Mal zukunftsweisende Projekte und kreative Ideen für den Klimaschutz aus.

Das ORF-Servicemagazin „heute konkret“, das die mediale Plattform für den Österreichischen Klimaschutzpreis bietet, hat zwischen 13. und 17. Oktober die besten vier Projekte der Kategorie „Betriebe“, die zuvor von einer Fachjury nominiert wurden, vorgestellt. Das Publikum kann nun telefonisch, online auf www.klimaschutzpreis.at und über Facebook für die jeweiligen Favoriten stimmen. Die Siegerprojekte werden im Rahmen der Preisverleihung am 3. November in der Siemens City Vienna ausgezeichnet.

Autor/in:
Redaktion Metall
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