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Der Stahlbau von Silo-Gebäude und Getreidehalle des Lagerhauses Perg wurde am Computer in 3D geplant.

Hartl Metall baut für Lagerhaus

12.04.2016

Die Stahlkonstruktion für Silo-Gebäude und Getreidehalle in Perg wird ab Mai 2016 montiert.

„Moderne 3-D-Planung als Zuschlagskriterium für den Auftrag.“ Martin Hartl

Das oberösterreichische Unternehmen Hartl Metall aus Waldneukirchen verbaut 60 Tonnen Stahl für ein Silo-Gebäude und eine Getreidehalle im Lagerhaus Perg. Eine moderne 3D-Planung und ausgereiftes Know-how im Stahlbau waren entscheidende Kriterien für die Auftragsvergabe.

Hartl hat sich in Oberösterreich als moderner Schlosser für Gewerbe und Industrie mit Fokus auf Stahl- und Metallbau, Industrietechnik, Schweißtechnik, Brückenkonstruktionen sowie auf Service und Maintenance positioniert. „Bereits 2010 konnten wir für Lagerhaus einen ähnlichen Auftrag realisieren. Das aktuelle Projekt in Perg ist eine tolle Herausforderung, ab Mai wird vor Ort montiert“, erzählt Geschäftsführer Martin Hartl.

Moderne 3D-Planung

Bleistift, Lineal und Papier waren vorgestern. Die Gegenwart des Modellierens ist virtuell. „Unsere moderne 3D-Planung wurde als wesentliches Zuschlagskriterium für den Auftrag betrachtet“, erklärt Hartl. Mit dieser Technik lässt sich zum einen ein aussagekräftiges Modell des Bauwerks generieren. Zum anderen können davon mit verhältnismäßig geringem Aufwand zusätzliche Ansichten, Schnittdarstellungen oder Detailperspektiven abgeleitet werden.

Stahl ist Top im Hallenbau

Effizienz, Flexibilität und Nachhaltigkeit – mit diesen drei Vorzügen punktet der Stahlbau bei der Errichtung von Hallen. Stahlkonstruktionen weisen im Vergleich zu anderen Baustoffen eine vergleichsweise kurze Planungs- und Bauzeit auf. Die hohe Belastbarkeit von Stahl ermöglicht große Spannweiten, wodurch das Tragwerk sehr flexibel ausgeführt werden kann. Auch spätere An- und Umbauten sind relativ einfach möglich. In puncto Nachhaltigkeit überzeugt der Baustoff Stahl durch seine 100-prozentige Recyclingfähigkeit: Stahlschrott ist heute ein wertvoller Sekundärrohstoff. Alle Stahlerzeugnisse – vom Kleinteil bis zum Stahlträger – können recycelt und danach wieder dem industriellen Kreislauf zugeführt werden. [red/kommhaus]

Autor/in:
Redaktion Metall
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