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Vertreter von Bosch besuchten am 27. Nov. 2014 das TGM in Wien, um sich über die zum Technik fürs Leben-Preis 2015 angemeldeten Projektarbeiten zu informieren und die Fragen der angehenden Ingenieure zu beantworten.

HTLs zeigen, was sie können

10.12.2014

Der Bosch Technik fürs Leben-Preis gewinnt von Jahr zu Jahr an Attraktivität. Für 2015 wurden rund 20 Prozent mehr Anmeldungen als im Vorjahr verzeichnet. Nicht weniger als 468 SchülerInnen tüfteln an Projekten in den Kategorien Mobilitätstechnik, Industrietechnik sowie Energie-, Gebäudetechnik und Gebrauchsgüter.

Der Erfindergeist an Österreichs HTLs scheint ungebrochen. Mit österreichweit 178 Projektanmeldungen aus insgesamt 22 HTLs zum Technik fürs-Leben Preis 2015 wurde der Rekord vom Vorjahr (149 Projekte) noch einmal deutlich übertroffen. „Der Technik fürs Leben-Preis ist als Plattform für junge Technik-Talente gefragter denn je“, freut sich Angelika Kiessling, Leiterin Unternehmenskommunikation Bosch Österreich. Die Kategorien Industrietechnik und Energie-, Gebäudetechnik und Gebrauchsgüter (je 69) verzeichnen die meisten Anmeldungen, gefolgt von der Kategorie Mobilitätstechnik (40). Auch die Vorjahrespreisträger der Höheren Technischen Lehranstalten Hollabrunn/NÖ, Salzburg, Weiz/Stmk und Wien Rennweg sind allesamt auch diesmal wieder mit Projekten am Start.

Oberösterreich erneut an der Spitze

Mit insgesamt 73 Anmeldungen kommen die meisten Projekte, wie bereits in den Jahren davor, aus Oberösterreich. Im Bundesländervergleich führt Oberösterreich damit deutlich vor Wien (32), Niederösterreich (27), und Salzburg (17) das Feld an. Hauptverantwortlich dafür ist die HTL Litec Linz mit 44 eingereichten Projekten, an denen insgesamt nicht weniger als 96 Schüler werken.

Die Wiener HTL Ottakring (15) und die HTL Mössingerstraße aus Kärnten (12) liegen auf den Plätzen 2 und 3 der anmeldestärksten Schulen.

Erste Projekt-Einblicke

Unter den angemeldeten Diplomarbeiten finden sich zahlreiche vielversprechende Projekte, beispielsweise ein Gokart mit Elektro-Motor und Bluetooth-Einrichtung oder ein Industrie-Roboterarm, hergestellt mit einem 3D-Drucker und steuerbar mittels Smartphone. DI (FH) Mag. Dr. Gottfried Koppensteiner, Abteilungsvorstand und Betreuer des Roboterarm-Projektteams am TGM Wien, erklärt den Hintergrund des abteilungsübergreifenden Projektes: „Es ist uns ein großes Anliegen, einen Industrie-Roboter für das TGM zu bekommen. Da Industrieroboter nicht günstig sind, ist die Idee entstanden, einen mittels 3D-Druckverfahren herzustellen, der noch längere Zeit in der Ausbildung am TGM Verwendung finden und als kostengünstige Lösung für andere HTLs interessant sein kann.“

Einreichfrist endet am 30. April 2015

Ab sofort haben alle angemeldeten TeilnehmerInnen rund viereinhalb Monate Zeit, ihre Diplomarbeiten bis zur Einreichfrist am 30. April 2015 zu realisieren um die Jury von ihren Projekten zu überzeugen. Die jeweiligen Sieger aus den drei Kategorien Mobilitätstechnik, Industrietechnik sowie Energie-, Gebäudetechnik und Gebrauchsgüter werden abschließend im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 10. Juni 2015 in Wien mit dem Technik fürs Leben-Preis 2015 ausgezeichnet.

Der „HTL-Oscar“ entlohnt auch dieses Jahr für alle Mühen und Projekt-Arbeitsstunden während des Schuljahres: Alle Sieger und Nominierten haben die Gelegenheit als Bosch-Gast beim DTM-Rennen 2015 am Red Bull Ring in Spielberg packende Rennsport-Action in der „Königsklasse“ der Tourenwagen hautnah zu erleben. Zudem hat jedes Mitglied eines Siegerteams Anspruch auf ein 6-monatiges Berufspraktikum in einem Unternehmen der Bosch-Gruppe.

Autor/in:
Redaktion Metall
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